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400 Läufer bei Saarbrücker Westspangenlauf

Knapp 400 Freundinnen und Freunde des Laufsports versammelten sich am Sonntagmorgen unter der Westspange zur 23. Auflage des Westspangenlaufs (Symbolfoto).

Knapp 400 Freundinnen und Freunde des Laufsports versammelten sich am Sonntagmorgen unter der Westspange zur 23. Auflage des Westspangenlaufs (Symbolfoto).

Saarbrücken. Knapp 400 Freundinnen und Freunde des Laufsports versammelten sich am Sonntagmorgen unter der Westspange zur 23. Auflage des Westspangenlaufs. „Wir hatten bis Donnerstag etwa 300 Voranmeldungen, aber die sind wirklich immer abhängig vom Wetter in der Woche vor dem Lauf“, sagte Bodo Geisinger, 1. Vorsitzender des Veranstalters LAG Saarbrücken. Etwa hundert spontane Anmeldungen kamen also in den beiden Tagen vor dem Lauf und kurz vor dem Start noch dazu – an einem kühlen und nebligen Sonntagmorgen, was für die Starter aber „optimale Bedingungen zum Laufen“ seien, versicherte Bodo Geisinger.

Auf der „neuen“ Streckenführung, die aufgrund der Baustellen an der Saar geändert wurde, war die Schnellste bei den Läuferinnen Marion Jakobs vom SV schlau.com Saar 05. Sie lief nach 39 Minuten und vier Sekunden über die Ziellinie. Bei den Männern war der 16-jährige Tobias Blum von der LSG Saarbrücken-Sulzbachtal der Erste, der die Ziellinie überquerte. „Ich bin schon drei Mal hier mitgelaufen, war aber nie so gut“, erzählte Blum. Seine bisherige Bestzeit konnte er gestern um über eine Minute unterbieten, als er nach 33 Minuten und 59 Sekunden ins Ziel kam. „Ich wollte heute eigentlich nur eine 34er Zeit laufen. Dass es jetzt eine 33er Zeit ist, und ich Erster bin, ist natürlich super“, sagte der 16-Jährige. Auch der Saarbrücker Stadtverbandspräsident Peter Gillo lief über die Zehn-Kilometer-Distanz mit. Nach etwas mehr als 55 Minuten erreichte er mit roten Wangen das Ziel. „Über 60 Minuten hätte mich schon geärgert, aber ich wäre auch gern unter 55 Minuten geblieben“, lachte er.

„Aber bei meinem Trainingszustand war nicht wirklich mehr zu erwarten. Leider fehlt mir oft die Zeit, um regelmäßig zu laufen. Wir sind hier mit mehreren guten Läufern vom Regionalverband angetreten und ich vermute, dass ich unser Schlusslicht war“, schmunzelte Gillo anschließend.

Auch für Markus Cremer vom Rex Rotari, einem Plattenladen im Saarbrücker Nauwieser Viertel, stand beim Laufen der Spaß im Vordergrund. Zwar haderte er auf den letzten Metern mit sich und seiner Leistung, aber der Ärger verflog schnell. „Nein, ich laufe natürlich nur zum Spaß“, lächelt er. „Ich habe auf der Strecke gemerkt, dass ich eine 40er Zeit laufen könnte. Auf der Zielgeraden habe ich dann gemerkt, dass es um wenige Sekunden nicht reichen wird, und da hab ich mich einfach kurz geärgert.“ Gute Stimmung und viele zufriedene Gesichter im Ziel. Das wünschte sich ein Veranstalter, neben gutem Wetter und keinen Verletzten.

Und das bekam er auch. Holger Kablé, technischer Leiter beim Arbeiter-Samariter- Bund (ASB), ist beim Westspangenlauf schon häufiger vor Ort gewesen. „Wir sind heute mit sechs Rettungskräften hier im Einsatz“, erklärt er. „Früher sind wir hinter dem Feld gefahren, heute müssen wir uns aufgrund der Streckenänderung verteilen. Es gibt zwar keine gesetzliche Verantwortung auf Seiten des Veranstalters, aber mittlerweile sind diese Einsätze bei Sportveranstaltungen Routine“, sagte Kablé entspannt. Auch für die LAG Saarbrücken war die Organisation des Laufs nichts Neues. „Wir sind sehr zufrieden.

Bis auf eine kleine Panne auf der Strecke, wo ein Streckenposten gefehlt hat, ist alles sehr gut gelaufen“, versicherte Bodo Geisinger: „Wir organisieren diesen Lauf seit Einweihung der Westspange, also seit 23 Jahren. Zu Beginn wurde sogar die Brücke immer für den Lauf gesperrt.“ Mittlerweile muss die LAG alles selbst organisieren – von den Absperrungen bis zu den Streckenposten. Aber der Vorsitzende konnte in diesem Jahr wie gewohnt auf die Vereinsmitglieder zählen. „Wir sind ein gesunder Verein, deshalb funktioniert das alles“, erklärte er an dem nebligen, frischen, aber Läufer-freundlichem Sonntagmorgen.

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