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41 000 kamen zur Intermoto in Saarbrücken

Saarbrücken. Motorräder, Roller, Quads und jede Menge Rennaction standen am Wochenende im Mittelpunkt der 19. Intermoto auf dem Saarbrücker Messegelände. Rund 41 000 Besucher waren an beiden Messetagen gekommen, um sich pünktlich zum Auftakt der Motorradsaison über aktuelle Trends und neue Modelle zu informieren. Gelegenheit dazu gab es reichlich, denn unter den 125 Ausstellern waren neben den „großen vier“ aus Japan – Honda, Yamaha, Suzuki und Kawasaki – auch etliche Europäer wie Ducati und BMW vertreten. Chopper, Enduros, Scooter oder Geländemaschinen wurden ebenso präsentiert wie Tuning-Zubehör, Rennkleidung, Auspuffanlagen und andere Accessoires.

Gleich neben dem Eingang in Halle eins drehte sich am Stand der Firma „Reisen & Erleben“ aus St. Wendel alles um Motorradreisen. Seit acht Jahren nimmt Firmeninhaber Jürgen Werner an der Intermoto teil und zeigte sich mit der diesjährigen Resonanz sehr zufrieden. „Der Samstag verlief zunächst noch etwas zäh, vermutlich wegen des guten Wetters, aber am Sonntag kamen umso mehr Besucher. Sehr groß ist die Nachfrage nach Reisen zum Nordkap oder nach Marokko“, so Jürgen Werner. Der Trend in der Motorradtouristik ginge klar in Richtung Abenteuer: „Die Leute wollen in ihrem Urlaub etwas erleben.“ Große Nachfrage herrschte auch am Stand der Sacksteder GmbH. Das Unternehmen aus Saarlouis-Fraulautern hat sich auf den Vertrieb von ATVs (All Terrain Vehicles) und Quads spezialisiert. Besonderer Hingucker auf ihrer Ausstellungsfläche waren die Spyder-Sondermodelle.

Die Dreiräder – zwei Räder vorne, eins hinten – ließen nicht nur ein besonderes Fahrgefühl aufkommen, sondern hätten in Sachen Sicherheit Vorteile gegenüber herkömmlichen Motorrädern. „Für viele unserer Kunden ist die erhöhte Sicherheit ein entscheidender Faktor, weswegen sie auf diese Fahrzeuge umsteigen. Zudem darf man diese Modelle mit einem Pkw-Führerschein fahren“, erklärte Günter Sacksteder, der im Vergleich zu den vergangenen Jahren wieder ein stärkeres Besucheraufkommen feststellte.

Ganz neu bei der Intermoto und ein echter Publikumsmagnet war die Custombike-Show. In einer kompletten Halle durften die individuell getunten Rennboliden der Chopper- oder Streetfighter-Klasse bestaunt werden. Der Anblick von so viel Chrom und Extravaganz sorgte dafür, dass die Custombike-Show der Ort war, an dem sich das Klicken der Fotohandys stellenweise gegen den Motorensound durchsetzte, der vom Außengelände in die Hallen drang. Dort kämpften auf der Rennstrecke der Supermoto, die zum 18. mal im Rahmen der Messe stattfand, insgesamt 117 Fahrer in verschiedenen Rennklassen um die Podiumsplätze.

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