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5. Toughrun startet am Samstag - 700 Teilnehmer gehen an den Start

Es geht nicht um Minuten oder Sekunden. Der Toughrun kommt ohne Zeitnahme aus. Alleine schon diese Tatsache zeigt, dass es hier etwas anders zugeht. Es ist nicht wie bei anderen Cross-Country-Läufen. Dass es dabei trotzdem genauso hart für Körper und Psyche wird, lässt schon der Name der Veranstaltung vermuten. Toughrun – zu Deutsch: harter Lauf. Denn wer am morgigen Samstag ab 11 Uhr an dem Rennen auf dem Bexbacher Utopion-Gelände teilnimmt, darf vor Nässe, Kälte, Schlamm oder Matsch keine Angst haben.

Getreu dem Motto „Ab in de Batsch“ haben sich die Ausrichter auch bei der fünften Auflage wieder allerhand Gemeinheiten einfallen lassen, um den Startern das Leben so schwer wie möglich zu machen. Auf drei Runden à 4,3 Kilometer warten nämlich zahlreiche Hindernisse: Da ist zum einen das „Battlefield“. Auf diesem „Schlachtfeld“ fordert ein militärischer Drill-Parcours die Läufer heraus. Hier wartet eine Hangelstrecke sowie ein Streckenabschnitt, auf dem unter Stacheldraht durch den Matsch gerobbt wird. Eine weitere Hürde ist der drei 1000 Liter fassende Schlammcontainer.

Nicht besser wird es im Kerker, dem „Dungeon“. Das ist ein sumpfiges Loch mit Gängen und Sackgassen. Die Wege dort sind nicht nur von einer schwarzen Folie verdunkelt, sondern sie werden mit deutlich noch mehr Wasser als im Vorjahr geflutet. „Viele Teilnehmer aus dem vergangenen Jahr haben sich das ausdrücklich gewünscht“, erklärt Sabine Theobald, die Pressesprecherin des Ausrichters. Daneben steht auch noch die Wasserrutschbahn „Powerride“, ein Strohberg und ein Sumpf auf dem Programm. Ein weiteres Hindernis ist eine Überraschungsschikane, die mit der Messe „Fantasie- und Rollenspielkonvent“ entwickelt wurde.

Viele Teilnehmer bestreiten das Rennen in originellen Kostümen, auch wenn diese sich oft als zusätzlicher Hemmschuh für ein angenehmes Rennen herausstellen. Doch als Belohnung werden am Ende des Tages bei der Siegerehrung die schönsten Verkleidungen prämiert. Im vergangenen Jahr wagten sich etwa Hasen, Neandertaler oder eine Horde römischer Legionäre in den Schlamm. Weitere Sieger-Kategorien sind zum Beispiel „Teamwork“ und „bester Fantrupp“. Auch das „beispielhafte Verhalten auf der Rennstrecke“ wird mit einem Preis gewürdigt. Gewinner sind die Teilnehmer, welche anderen helfend unter die Arme greifen.

„Darüber hinaus entscheidet die Jury spontan, ob weitere Preise vergeben werden“, sagt Theobald und ergänzt: „Im Vorjahr gab es eine Gruppe junger Männer, die viel Haut zeigten. Sie wurden kurzerhand zu den ‚Sexiest Starters' gewählt.“ Die Pressesprecherin freut sich über etwa 700 Anmeldungen: „Das ist ein neuer Rekord – ein Plus von rund 200 Läufern. Wir wollten, dass die Veranstaltung weiter organisch wächst. Bisher ist uns das ganz gut gelungen.“ Die Teilnehmerliste ist damit voll, Nachmeldungen sind nicht mehr möglich.

Neu ist jetzt auch, dass die interessantesten Stellen der Strecke speziell ausgeschildert sind. So sind etwa der „Dungeon“ oder „der Sumpf“ für die Zuschauer noch besser zu finden. Sollte Regenwetter für noch mehr Schlamm sorgen, steht auf der „Finisher-Party“ ein DJ bereit, der allen Beteiligten ordentlich einheizen will.

toughrun.de
 
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