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50. Leichtathletik-Pfingstsportfest: Weltklasse-Athleten in Rehlingen

50 Jahre. Klingt nach rundem Geburstag. Nach einem halben Jahrhundert mit aufregenden Geschichten, von denen das Rehlinger Pfingstsportfest in seinen 50 Jahren genügend erzählen kann. Kleine Geschichten, die selbst Geschichte geschrieben haben. Dass das Leichtathletik-Meeting schon immer Weltklasse-Athleten anzog – von Heike Henkel, über Donovon Bailey bis hin zu Frankie Fredericks –, liest sich schon allein an der Liste der Rekorde, die zum Teil seit 30 oder 40 Jahren Bestand haben. Diese kleinen Geschichten um Weltjahresbestleistungen und Weltrekorde erklären, warum am Pfingstmontag wieder die Weltklasse nach Rehlingen kommt.

Das Stadionfest, das „Mister Rehlingen“ Ludwin Klein mit seinem Bruder Edwin 1963 ins Leben gerufen hat, entwickelte sich rasch zu einem internationalen Sportfest. Schon 1967, als Mittelstreckler Harald Norpoth antrat und mit 2:22,2 Minuten über 1000 Meter Stadionrekord lief. Spätestens aber seit Hammerwerfer Karl-Hans Riehm 1975 im Rehlinger Bungertstadion alle seine sechs Versuche über die alte Weltrekord-Weite schleuderte, war Rehlingen in aller Munde. Seitdem reihen sich die Höhepunkte aneinander. Die Einstellung des Weltrekords im Hochsprung durch Olympiasieger Dietmar Mögenburg im Jahr 1980. Der erste Auftritt einer DDR-Mannschaft in der Bundesrepublik (1984). Mit Weltrekordler Udo Beyer (Kugelstoßen), der mehrmaligen Weltmeisterin Petra Felke (Speer) und Weltrekordlerin Dagmar Rübsam-Neubauer (800 Meter) schrieb der LC Rehlingen Sportgeschichte.

Heute, 30 Jahre später, ist das allein aus finanziellen Gründen schwieriger, zumal der Etat laut Meeting-Direktor Lutwin Jungmann, Nachfolger des verstorbenen Ludwin Klein, „bei etwa 120.000 Euro liegt, also im unteren Bereich der internationalen Meetings“, sagt Jungmann, „trotzdem waren wir in unseren Planungen nie so früh so weit wie in diesem Jahr“. Trotzdem schaffen es er und sein Stellvertreter Werner Klein da weiter zu machen, wo Ludwin Klein nach 48 Jahren Jahren aufhörte. So wie man es gewohnt ist: mit Top-Besetzungen in allen Disziplinen. Um den Lokalmatadoren entweder ein gutes Feld für die EM-Normen zu ermöglichen oder um neue Geschichten zu schreiben.

Im Stabhochsprung ist bis auf Weltmeister Raphael Holzdeppe und Björn Otto – der Olympiazweite von London sagte kurzfristig verletzt ab – die deutsche Spitze vertreten. Wieder im Programm ist das Kugelstoßen. Neben Weltmeister David Storl und Vize-Weltmeisterin Christina Schwanitz konnte der zweimalige Olympiasieger Tomasz Majewski verpflichtet werden. Auch Rehlingens Weitspringer Christian Reif ist dabei und hat vor, den über 40 Jahre alten Stadionrekord von Jack Pani zu knacken. Der Saarländische Rundfunk überträgt vom Pfingstsportfest in Rehlingen am Montag ab 15.45 Uhr live im TV.

Auf einen Blick

Zeitplan des Pfingstsportfestes am Montag in Rehlingen: 13.30 Uhr: Beginn des Vorprogramms; 13.45 Uhr: Stabhochsprung Frauen; 14.40 Uhr: 100 m Vorläufe Frauen/Männer; 15.15 Uhr: Hochsprung Frauen; 15.15 Uhr: 3000 m Männer; 15.30 Uhr: Diskuswurf Frauen; 15.30 Uhr: 800 m Männer U?23/U?20; 15.35 Uhr: Weitsprung Männer; 15.40 Uhr: 100 m Endlauf Frauen; 15.48 Uhr: 100 m Männer Endlauf; 16 Uhr: 400 m Frauen B-/A-Lauf; 16.10 Uhr: 400 m Männer B-/A-Lauf; 16.10 Uhr: Stabhochsprung Männer; 16.25 Uhr: 800 m Frauen B-/A-Lauf; 16.30 Uhr: Hochsprung Männer; 16.35 Uhr: Kugelstoß Frauen/Männer; 16.40 Uhr: 1500 m Frauen; 16.50 Uhr: 200 m Männer B-/A-Lauf; 17 Uhr: 1500 m Männer B-/A-Lauf; 17.20 Uhr: 400 m Hürden Frauen B-/A-Lauf; 17.30 Uhr: 800 m Männer B-/A-Lauf; 17.45 Uhr: 3000 m

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