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500 Frauen und ein Dutzend Männer tanzten vier Stunden beim Zumba-Marathon

Saarbrücken. 500 Frauen, ein Dutzend Männer und vier Stunden lateinamerikanische Rhythmen – das war die Rezeptur des ersten Saarbrücker Zumba-Marathons, der am Samstag in der neuen Mehrzweckhalle der Hermann-Neuberger-Sportschule stattfand.

Vier Stunden lang heizten die drei Tanztrainer Katrin Rubly, Daniel Bennoit und Marie Bennardo im Wechsel den sportbegeisterten Fitness-Sportlern ein, vier Stunden lang zeigten sie Choreografien, und alle machten mit. 
Auch der 63-jährige Gerd Häßel aus Kaiserslautern. Der ist nicht nur einer der wenigen mittanzenden Männer, sondern zugleich der älteste Teilnehmer und zeigt sich mit neongrünem Zumba-Stirnband in der allerersten Reihe.

„Wenn ich weiter hinten stehe, sehe ich die Trainer, die vorn die Übungen vormachen, nicht gut genug“, sagt Häßel, der mit einer kleinen Gruppe Gleichgesinnter angereist ist und seit eineinhalb Jahren Zumba trainiert. „Alles fing mit einer Schnupperstunde im Fitnessstudio an. Und weil ich schon mein Leben lang gerne tanzte, war ich sofort begeistert. Heute tanze ich dreimal die Woche Zumba, an anderen Tagen mache ich Spinning, Stepp Aerobic oder Tae Bo. Vorher machte ich gar keinen Sport“, gibt er zu. Und was bringt ihm das? „Den dicken Bauch hab’ ich nicht verloren, aber es geht mir viel besser. Ich brauche keinen Arzt mehr“, sagt er und wischt sich den Schweiß von der Stirn. Da sind gerade zwei Stunden vergangen, aber er wird durchhalten.

Dass um ihn herum Hunderte junger Frauen trainieren, stört ihn nicht. Und dass die Zumba-Gemeinde ihre Events über Facebook einstielt, sei auch kein Problem. Das habe er schnell gelernt. Trainerin Katrin Rubly vom Polizeisportverein, dessen Tanzsportabteilung den Zumba-Marathon erstmals organisierte, ansonsten aber täglich Zumba anbietet, war begeistert von der Resonanz. 500 Teilnehmer beim ersten Mal – das sei wirklich beachtlich, wobei Zumba zwar ein Trendsport sei, aber immer noch sehr in Mode. „Wir verzeichnen großes Interesse an allen angebotenen Kursen“, sagt die Trainerin: „Das Schöne ist, dass hier jeder mitmachen kann. Egal, ob Anfänger oder Profi. Wer Spaß an der Bewegung hat, macht einfach mit.“ Der Zumba-Marathon von vier Stunden komme der Belastung bei einem Halbmarathon im Laufen gleich.

1000 Kalorien könne man pro Stunde verbrauchen. Durch die Musik und die wechselnde Choreografie sei Zumba aber unterhaltsamer als Jogging. Der Zumba-Marathon am Samstag machte den Polizeisportlern Mut. Ende des Jahres soll ein zweiter stattfinden.
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