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59-Jährige nutzt offenen Vollzug für Betrug

Nachrichten aus der Region Zweibrücken.

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Zweibrücken. Eigentlich soll der so genannte offene Vollzug zur Resozialisierung der Strafgefangenen beitragen. Die Justiz kann hierzu viele erfolgreiche Beispiele nennen. Doch im Fall einer 59- Jährigen, die im Zweibrücker Gefängnis einsitzt, ist dies fehlgeschlagen. Die Frau war vom 14. November vergangenen Jahres bis zum 18. Juni Freigängerin. Dies nutzte die einschlägig vorbestrafte Zweibrückerin erneut für einen Betrug. So bestellte sie unter falschem Namen in einem Geschäft am Schloßplatz waren im Wert von 1959 Euro.

Es handelte sich dabei um zwei Schränke, eine Polsterecke und um Leuchtkörper, die an die Adresse ihres Lebensgefährten geliefert wurden. Auf Mahnungen reagierte die Betrügerin nicht – sie hatte von Anfang an überhaupt nicht vor, die Möbel zu bezahlen. Vor Gericht wollte sie zuerst die Vorwürfe nicht einräumen. Nachdem sich der Beginn des Prozesses aber verzögerte, entschied die Angeklagte sich doch dafür, ein umfassendes Geständnis abzulegen.

„Man täuscht sich in nichts mehr, als in den Menschen“, machte Oberamtsanwalt Karl- Otto Benoit deutlich, dass die Frau durchaus einen seriösen Eindruck vermittele. Er beantragte, die 59-Jährige zu einem halben Jahr Gefängnis zu verurteilen. Die Angeklagte erklärte, dass „alles nicht so geplant gewesen sei, wie es den Anschein habe“. Richter Stefan Pick folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft und schickt die Betrügerin für sechs weitere Monate hinter Gitter. nob
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