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59-Jähriger gesteht Messer-Attacke auf einen Bekannten

Saarbrücken. Ein 59-jähriger Maler und Lackierer aus Dudweiler geht gegen seine Verurteilung wegen einer Messerattacke auf einen Bekannten in Revision vor den Bundesgerichtshof. Das Landgericht hat ihn zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilt. Zusätzlich wurde die Unterbringung in einer forensischen Klinik angeordnet. In seinem Geständnis berief sich der Mann sich auf Notwehr.

Die Tat ereignete sich am Pfingstmontag dieses Jahres in Dudweiler. Der alkoholkranke Angeklagte begegnete abends einem Bekannten auf der Straße. Beide Männer mögen sich nicht, es gab schon früher eine heftige Auseinandersetzung. Im Vorübergehen soll er mit einem Taschenmesser seinem Widersachen einen Stich in die Brust versetzt haben. Der Stich drang in die Lunge und führte zu starkem Blutverlust. In einer Notoperation wurde das Leben des Verletzten gerettet.

Mit der jetzigen Verurteilung schien das Leben des Täters hinter Gittern besiegelt zu sein. Wegen einer Straftat unter Alkohol war er schon einmal nach der Haft für drei Jahre in der Merziger Forensik. Man hielt ihn für geheilt, aber er wurde rückfällig.

Der Abstieg des Mannes begann mit einem Schicksalsschlag. Sein Vater, an dem er sehr hing, hat sich das Leben genommen. Er begann zu trinken und verlor seine Arbeit. Zwei Ehen sind gescheitert. Seine zweite Exfrau hält Kontakt zu ihm. Er besucht sie und sie gibt ihm ab und zu ein paar Euro. Sie weiß, dass er das Geld braucht, um zu trinken. jht



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