Saarland: Saarwellingen, Bahnhofstraße, Unfall, Verkehrsunfallaufnahme durch Polizei, Vollsperrung der Bahnhofstraße vom Einmündungsbereich Sonnenstraße bis Einmündungsbereich Lebacher Straße. (17:41)

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61 Arbeitsplätze bei Wurst-
hersteller Schmitt gerettet

Saarbrücken/Lebach. Die Geschäfte des insolventen Wurst- und Fleischwarenherstellers Schmitt und Söhne mit Sitz und Produktionsstätte im Lebacher Stadtteil Thalexweiler wurden zum 1. März von einer neuen Gesellschaft übernommen. Dies bestätigte der Saarbrücker Rechtsanwalt Günther Staab gestern in seiner Eigenschaft als Insolvenzverwalter. Geschäftsführer der Auffanggesellschaft „Schmitt Fleischwaren GmbH“ ist der bisherige Betriebsleiter Joachim Riehm. Staab: „Alle 61 Arbeitsplätze konnten gerettet werden.“ Vier Filialbetriebe in Lebacher Stadtteilen sowie in Eppelborn und Neunkirchen sollen weitergeführt werden. Zum neuen Gesellschafterkreis gehöre neben der Familie Schmitt auch ein Investor aus der Fleischwarenbranche im Saarland, sagte Staab. Den Namen wollte der Verwalter nicht nennen.

Der seit 1983 bestehende Familienbetrieb Schmitt erzielte zuletzt einen Jahresumsatz von rund vier Millionen Euro, die Hälfte davon mit der Herstellung von Konserven für große Verbrauchermärkte.

Auslöser der im Oktober 2008 beantragten Insolvenz war nach Staabs Angaben, dass es einem griechischer Gläubiger, „der aus bis heute nicht nachvollziehbaren Gründen“ in den Besitz eines griechischen Vollstreckungstitels gelangt war, gelungen ist, damit die Geschäftskonten zu pfänden. Die Forderungen von 253 Gläubigern summieren sich auf 1,8 Millionen Euro. Die Gläubiger können „mit einer eher unüblich hohen Quote rechnen“.
mju
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