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65-jähriger soll Freundin vergewaltigt haben

Saarbrücken. Angeklagt ist ein 65-jähriger Mann aus Saarbrücken. Das mutmaßliche Opfer ist seine langjährige Lebensgefährtin. Laut Anklage ereignete sich die erste Tat Ende Dezember 2007 in der gemeinsamen Wohnung. Obwohl sie ihn anflehte, sie in Ruhe zu lassen und sich nach Kräften wehrte, nahm er sich mit Gewalt, was er von ihr verlangte. Im März 2008 soll es erneut zu einer Vergewaltigung gekommen sein. Nach einer verbalen Auseinandersetzung über die Frage, warum sie nicht mehr mit ihm schlafen wolle, kam es einen Monat danach zu einem körperlichen Angriff, weil die Frau die Polizei anrufen wollte. Zum Prozessbeginn wollte sich der Angeklagte zu den Vorwürfen nicht äußern.

Als einzige Zeugin sagte gestern die Frau aus. Das Paar lernte sich im Jahr 2001 kennen. Er war Gast in der kleinen Kneipe, die sie in Saarbrücken betrieb. Als sie ihn eines Abends zu sich nach Hause zum Essen einlud, sei er einfach geblieben. „Ich traute mich nicht zu sagen, ‚Geh nach Hause’. Alles ging mir ein bisschen zu schnell“, sagte sie. Anfangs sei es auch ganz gut gelaufen, auch beider erwachsene Kinder hätten sich gut verstanden. Erste Zerwürfnisse habe es gegeben, als er über ihren Kopf hinweg eine Gaststätte unter ihrem Namen eröffnet habe. Sie habe gehört, dass er wegen Betrügereien bekannt und möglicherweise vorbestraft war. In der Folgezeit habe sie auch Sex mit ihm geduldet, weil er drohte, ehemalige Mithäftlinge würden ihren Sohn zusammenschlagen. „Ich lebte ständig in Angst“, sagte sie gestern vor Gericht unter Tränen. Im Oktober wird der Prozess fortgesetzt. jht
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