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700 Studenten suchen Wohnheim-Platz in Saarbrücken

Wohnheim D: Ist eine Lösung in Sicht?

Wohnheim D: Ist eine Lösung in Sicht?

Von SZ-Redakteur Guido Peters

Saarbrücken. Die Landespolitik sucht nach Lösungen für die angespannte Wohnraumsituation vieler Studenten im Saarland. „Es geht voran“, sagte der Vorsitzende des Landtags-Wissenschaftsausschusses, Magnus Jung (SPD), gestern der SZ. Heute soll sich in der Staatskanzlei ein Runder Tisch mit der studentischen Wohnungsnot beschäftigen. An dem Termin nehmen unter anderem Vertretern der Landesregierung, der Uni, der Studierenden, der saarländischen Wohnungsbaugesellschaft Woge und der Stadt Saarbrücken teil.

In den nächsten Wochen sollen dem Studentenwerk nach Darstellung von Jung rund 80 Appartements im Saarbrücker Carl-Duisberg-Zentrum auf dem Eschberg zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus prüfe die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Woge, ob sie rund 100 Wohnungen für Studierende herrichten könne. Dabei stelle sich allerdings die Frage, wer die 250.000 Euro für die Möblierung übernehme. Laut Jung stehen kurz vor Semesterbeginn für die Studienorte Saarbrücken und Homburg 700 junge Leute auf der Warteliste des saarländischen Studentenwerks. „Und der Bedarf an Wohnraum wird weiter steigen“, ergänzte der SPD-Politiker Sebastian Thul.

Bei der angestrebten Sanierung des maroden Wohnheims D auf dem Saarbrücker Campus bleibt die Landesregierung am Ball. Geschätzte Kosten: acht Millionen Euro. Ziel sei es, „eine europarechtskonforme Landesbürgschaft für das Studentenwerk bereitzustellen“, so der CDU-Abgeordnete Thomas Schmitt.

Die Landtags-Opposition lobte „die ersten Schritte zur kurzfristigen Nutzung freistehender Wohnungen“. Allerdings müsse eine umfassende Lösung für die Wohnungsnot der Studenten auf den Tisch, forderte die Linken-Fraktionsvize Barbara Spaniol. Für das Wohnheim D regte sie eine Teilsanierung an. Michael Neyses von den Piraten sprach sich für eine finanzielle Beteiligung des Landes aus, „um die Mieten sozial verträglich zu halten“. Der Chef-Grüne Hubert Ulrich kritisierte, dass die Landesregierung das Wohnungsproblem zwar schon lange genug kenne, aber immer noch kein Lösungs-Konzept erarbeitet habe.




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