A8 Karlsruhe Richtung Neunkirchen Zwischen AS Einöd und AS Limbach Gefahr durch defektes Fahrzeug (20:02)

A8

Priorität: Sehr dringend

10°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
10°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

80 Teilnehmer bei vierter Tiersegnung in Neunkircher Innenstadt

Während der Dechant sprach, wartete dieser Neunkircher Chihuahua auf dem Schoß seines Frauchens. Fotos: Robert Schmidt

Während der Dechant sprach, wartete dieser Neunkircher Chihuahua auf dem Schoß seines Frauchens. Fotos: Robert Schmidt

. Kraft für eine anstehende Operation, ein schönes, längeres Leben für den Hund oder einfach, dass „Gott hilft, den richtigen Zeitpunkt zu finden, wann es soweit ist.“ Es gab viele Gründe, die vor allem ältere Menschen gestern zur Teilnahme an der Tiersegnung in der Neunkircher Innenstadt bewegt hatten. „Lasst die Dackel zu mir kommen“ – unter diesem Motto hat Olaf Harig, Dechant des Dekanats Neunkirchen , kleine und große Tiere und ihre Halter am Dienstagnachmittag ins Zentrum von Neunkirchen eingeladen. Es war nicht die erste Tiersegnung, die in auf dem Lübbener Platz zwischen der Lindenallee und der Bahnhofstraße stattgefunden hat. Bereits in den Jahren zuvor hatte Harig dort Tiere jeweils am Welttierschutztag, 4. Oktober, gesegnet. Die Aktion wird jedes Jahr auch in Erinnerung an den großen Tier- und Naturliebhaber Franz von Assisi durchgeführt, der an dem Tag ebenfalls Gedenktag hat.

 

Aufgelockert durch kurze Trompetenstücke sprach Harig zunächst in einfühlsamen Worten zu den Tierhaltern. Hunde seien mehr als Haustiere, sagte er und erinnerte an ein Zitat von Hildegard von Bingen : „Gib den Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund.“ Hunde seien der älteste Begleiter des Menschen und gehörten zur Schöpfung dazu. Genau wie er kämen sie in den Himmel: „Wohin denn sonst?“ Vor der Segnung schlug Harig noch einen Bogen zum Fleischessen und mahnte: „Tiere müssen nicht nur artgerecht, sondern auch schöpfungsgerecht gehalten werden.“ Schon mit dem Wort Fleischproduktion werde das Leben herabgestempelt. Er selbst ernähre sich nicht fleischlos, esse aber nur wenig Fleisch.

 

Nach einem gemeinsamen Gebet und der Segnungsspruch besprengte der Dechant noch jeden einzelnen Hund mit Weihwasser. Dekanatsreferent Klaus Becker zog ein positives Fazit: „Für uns ist es wichtig, die Leute sowohl zu uns einzuladen als auch zu ihnen auf die Straße zu gehen.“ Anschließend waren alle zwei- und vierbeinigen Gäste noch ins Momentum – Kirche am Center eingeladen. Für die Menschen gab es Kaffee und Tee, für die Tiere Wasser und Leckerlis.
Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein