A1 Trier Richtung Saarbrücken AS Holz Einfahrt gesperrt, Fahrbahnerneuerung am Tage, Dauer: 16.10.2017 07:36 Uhr bis 19.11.2017 07:36 Uhr, eine Umleitung ist eingerichtet (16.10.2017, 07:39)

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A623: Saarländer wollen wegen gesperrter Ausfahrt Anzeige erstatten

Mehrere SZ-Leser- Reporter beschweren sich über eine angeblich nicht ausgeschilderte Sperrung einer Ausfahrt am Übergang von der B 41 zur A 623 am Saarbrücker Rodenhof. „Das war lebensgefährlich“, sagt Norbert Feibel aus Saarbrücken. Kürzlich sei er von der Stadtmitte aus auf der B 41 über die Johannisbrücke in Richtung A 623 unterwegs gewesen.

Wegen Bauarbeiten ist dieser Abschnitt zurzeit nur einspurig befahrbar. An der Ausfahrt Rodenhof, die der SZ-Leser nehmen wollte, hätten plötzlich die beiden vor ihm fahrenden Autos abrupt gebremst. Auch er und der Wagen hinter ihm seien erst in letzter Sekunde zum Stehen gekommen: „Die Ausfahrt war ohne Vorankündigung gesperrt“, berichtet Feibel. Nur um Haaresbreite seien er und die anderen Verkehrsteilnehmer einem Unfall entgangen. Auch weitere SZ-Leser-Reporter berichteten von „brenzligen Situationen“ und fehlenden Hinweisen auf die Sperrung. In der Gegenrichtung soll auch die Auffahrt auf die B 41 vom Rodenhof gesperrt gewesen sein. Einige vermuteten einen Zusammenhang mit einem Fußballspiel des 1. FC Saarbrücken und den damit verbundenen Verkehrsregelungen der Polizei.

Doch diese sagte auf Nachfrage, sie habe nichts von der Sperrung gewusst. Ähnlich äußerten sich auch das Saarbrücker Ordnungsamt und der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS). LfS-Sprecher Klaus Kosok erklärte auf SZ-Anfrage, die Landeshauptstadt habe Bauarbeiten des LfS genutzt, um notwendige Fräsarbeiten durchzuführen. Dazu sei eine Tagesbaustelle eingerichtet und die besagten Zufahrten gesperrt worden. Die Auflage an die Stadt sei gewesen, dass die Arbeiten bis nachmittags beendet sind.

Doch dann hätten sich diese wegen eines technischen Defektes an der Fräsmaschine verzögert und erst am nächsten Tag abgeschlossen werden können. Deshalb habe der Bereich gesperrt bleiben müssen, so Kosok. Entgegen den Schilderungen der SZ-Leser sei die Sperrung ordnungsgemäß und durch eine Beschilderung angekündigt gewesen. „Die Mitarbeiter haben sich an das technische Regelwerk gehalten“, sagte Kosok. Die SZLeser sehen das anders. Einige überlegen nun, gemeinsam eine Anzeige gegen unbekannt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr zu stellen. 

Den Tipp für diesen Artikel bekamen wir von mehreren SZ-Lesern.

 
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