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ADAC Saarland hat jetzt 250.000 Mitglieder

Saarbrücken. Nirgendwo ist der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) so aktiv und erfolgreich wie im Saarland: Präsident Paul Niemczyk ehrte am Donnerstag mit der 42-jährigen Saarlandrekordlerin im alpinen Skilauf, Ira Müller-Kemmer aus Saarbrücken-Klarenthal, bereits das 250 000. Mitglied. Damit ist jetzt jeder vierte Saarländer und jeder zweite motorisierte Verkehrsteilnehmer im Land ADAC-Mitglied.

Im Frühjahr 2013, so kündigte Niemczyk an, wird der aus allen Nähten platzende ADAC mit seiner Geschäftsstelle in die Untertürkheimer Straße, nahe ZF Getriebe und der Druckerei der Saarbrücker Zeitung, umziehen.

„Wir haben diese Woche das leer stehende Gebäude des Anzeigenblattes Findling ersteigert“, sagte Niemczyk. Dieses Gebäude, über dessen Erwerbspreis aus Mitteln des ADAC Saarland er keine näheren Angaben machte, soll bis Februar 2013 umgebaut und danach zur neuen Hauptgeschäftsstelle des ADAC Saarland hergerichtet werden. Der ADAC-Standort am Saarbrücker Staden soll 2013 deutlich verkleinert, aber vorerst beibehalten werden. Insgesamt ist eine Aufstockung der derzeit 53 Beschäftigten beim ADAC Saarland um rund zehn Prozent vorgesehen.

Für die Mitglieder und Besucher des ADAC dürfte der künftige neue Standort nur Vorteile bringen: In der Untertürkheimer Straße mit 3000 Quadratmetern Nutzfläche stehen knapp 80 Parkplätze bereit, während im Parkverbot am Staden neben Besuchern selbst ADAC-Präsident Niemczyk schon mehrfach Knöllchen-Opfer der Politessen wurde. „Wir platzen aus allen Nähten und wollen uns mit dem neuen Standort nun für die nächsten 30 Jahre rüsten“, sagte ADAC-Finanzvorstand Werner Hoffmann. „Als wir 1977 am Staden anfingen, hatten wir 90 000 Mitglieder und 29 Beschäftigte, jetzt 250 000 Mitglieder und 53 Beschäftigte“. Für Jubiläumsmitglied Ira Müller-Kemmer gab es gestern ein Elektrofahrrad mit gelbem Helm und neuer Privat-Haftpflichtversicherung des ADAC als Präsent. Saarland ist Autoland

Zur besonderen Beliebtheit des ADAC im Saarland trägt neben den vielen bestehenden Angeboten vom Gelben Engel-Pannenhelfer bis zum Sicherheitstraining und neuen Trends wie E-Bikes und Versicherungsschutz auch die Tatsache Rechnung, dass hier „fast jeder jeden kennt“. Die Mund-zu-Mund-Propaganda klappe an der Saar besser als anderswo, hieß es. Friseurmeisterin Cäcilia Klöckner aus Saarbrücken-Bübingen bringt es als langjähriges ADAC-Mitglied auf den Punkt: „Beim ADAC fühlt man sich als Autofahrer und Verkehrsteilnehmer rundum abgesichert“. Dass es gemessen an der Bevölkerungszahl im Saarland die meisten Autofahrer (44 Prozent) und ADAC-Mitglieder gibt, könnte laut ADAC-Geschäftsführer Michael Gindorf auch mit daran liegen, dass der öffentliche Nahverkehr im Land mit seinen Angeboten hinterher hinkt.

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