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Ab ins Freibad! Im St. Ingberter „blau“ hat die Saison begonnen

27 Grad zeigte das Thermometer in St. Ingbert am Dienstagnachmittag an. Und siehe da: Gegen 14.30 Uhr bildete sich an der Kasse des Freibades im St. Ingberter „blau“ bereits eine kleine Schlange. Schon von weitem konnte man erkennen, dass sich auch auf dem Springturm bereits einige Wasserratten tummelten und es nicht erwarten konnten, ins kühle Nass zu hüpfen.

Hatte doch das Freibad erst am Montag die Saison begonnen, so kamen sie doch sofort, die Sonnen- und Freibadhungrigen. Waren es laut Werksleiter Norbert Usner am Montag 99 Gäste, kamen am Dienstag bis 16.30 Uhr bereits 278 Gäste. Auch wenn es an hochsommerlichen Tagen zirka 3500 Gäste sind, die den Weg in das St. Ingberter Freibad finden, so zeigte Usner sich durchaus zufrieden. Klar, das Kinderbecken war noch vergleichsweise verwaist, aber an den anderen Becken und auf der Liegewiese tummelten sich bereits viele Jugendliche und Erwachsene.

Dass allerdings noch nicht alle dem Frieden, beziehungsweise dem sommerlichen Wetter trauten, zeigten die Besucherzahlen im Hallenbad: Bis 16.30 Uhr waren es dort laut Usner am Dienstag 289 Gäste. „Die Wassertemperatur beträgt derzeit knapp 22 Grad“, so der Betriebsleiter im Gespräch mit unserer Zeitung: „Allerdings verlieren wir derzeit nachts noch zirka zwei Grad.“

Aber wenn auch der ein oder andere Badegast das Wasser noch ein bisschen kühl fand, so tat das der Freude darüber, endlich wieder im Freibad zu sein, keinen Abbruch. Die 39-jährige Julia Kurz aus Jägersfreude kommt gern mit ihren Kindern ins „blau“. „Es ist schön hier, vor allem schön sauber“, berichtete sie und fuhr fort: „Wir waren auch schon im Neoprenanzug hier. Wir sind abgehärtet, da wir oft in der Bretagne Urlaub machen“, berichtete sie lachend, während sie sich mit ihren drei Kindern ins Meerzweckbecken verabschiedete. Noch etwas zögerlich ließen sich die beiden 16-jährigen St. Ingberter Felix und Marcello am Dienstag ins Wasser gleiten. „In den Ferien sind wir alle zwei Tage hier“, erzählten die beiden Freunde. Der zehnjährige Alexander und die elfjährige Laura, ebenfalls beide aus St. Ingbert, sind am liebsten auf der 120 Meter langen Riesenreifen-Rutsche. „Das macht Spaß“, da waren sich die beiden einig. Vor allem genossen sie am Dienstag, dass sie derzeit an der Rutsche noch nicht anstehen müssen.

St. Ingberts Bäderchef Norbert Usner behält in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten den Wetterbericht genauestens im Auge und hofft, auch in diesem Jahr an Spitzentagen wieder über 3000 Badegäste im „blau“ begrüßen zu dürfen.

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