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Abflug in den Süden: Junge Störche verlassen das Saarland

Am saarländischen Spätsommerhimmel tauchen jetzt immer häufiger Störche auf – zu erkennen sind sie schon von Weitem an ihrem unverkennbaren schwarz-weißen Muster. „Im Saarland ist die Population im Aufwind“, sagte Neunkirchens Zoodirektor Norbert Fritsch. Er freut sich über zehn Jungstörche, die dieses Jahr in unserem Bundesland aufgewachsen sind – sieben von ihnen hat Fritsch eigenhändig beringt. Mithilfe eines kleinen Rings am Bein des Jungstorches kann der Zugvogel auf all seinen Wanderungen identifiziert werden.

Das kalte und nasse Frühjahr habe die Störche beim Brüten anfangs behindert. „Die Brutsaison hat deshalb drei Wochen später begonnen“, sagte Fritsch. Doch in den Sommermonaten hätten sich die Gelege gut entwickelt. In Ingweiler, Webenheim, Limbach, Beeden und Wiebelskirchen seien junge Störche herangewachsen. Nur in Reinheim habe es der Nachwuchs nicht geschafft. Im Moment bereiteten sich die jungen Störche auf ihre Wanderung in die Winterquartiere vor.

 „Einige junge Störche sind noch im Horst und schlagen mit den Flügeln“, so Fritsch. Doch an einigen Orten könnten die Jungtiere bereits fliegen und kehrten nur noch nachts in den Horst zurück. Frisch hätte gerne alle saarländischen Jungstörche beringt, doch bei zweien kam er nicht bis an den Horst und ein weiterer Jungstorch war bereits ein so guter Flieger, dass man des Tieres einfach nicht mehr habhaft werden konnte.

Wie lange die Störche noch bleiben, sei jetzt stark vom Wetter abhängig. „Es geht für die Störche darum, genügend Nahrung zu finden“, sagte Fritsch, auch müssten die jungen Zugvögel ausreichend fliegen können. Dann würden sie sich mit ihren Eltern einem Trupp von durchziehenden Störchen anschließen und in Richtung Frankreich fliegen. „Das sind Westzieher“, erklärte Fritsch. Die Störche kämen aus den nördlichen Bundesländern und würden auf ihrem Weg in den Süden das Mittelmeer im Westen umfliegen. adr
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