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Abwrackprämie füllt die Ämter

Regionalverband. In den vier Saarbrücker Bürgerämtern ist viel los. Seit Einführung der Abwrackprämie werden mehr Neuwagen angemeldet – und das nicht nur von den Bürgern der Landeshauptstadt selbst. Vor allem in den Bezirken mit den großen Autohäusern. Bürgerämter gibt es in Brebach, Burbach, im Rathaus-Carrée der City sowie in Dudweiler. Chef der drei erst genannten Anlaufstellen ist Rudolf Flohr. „Die Firmenkunden, die ich treffe, strahlen“, berichtet er von Autohändlern, die – dank staatlicher Unterstützung – einen Boom erleben.

Vor allem die Klein- und Kleinstwagen gehen weg wie warme Semmeln. An und für sich sei von Januar bis Mitte März in Sachen Zulassungen wenig los. Dieses Jahr jedoch sei das ganz anders. Vom 14. Januar bis 28. Februar dieses Jahres gab es 1709 Neuzulassungen bei den Personenwagen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es hingegen 1423 (2007: 1318). Macht 2009 also 286 Autos bzw. 20 Prozent mehr als vergangenes Jahr. In Dudweiler jedoch ist es so toll nicht, sagt Bürgeramtsleiter Franz Buchmann: „Wir haben nicht wesentlich mehr Neuwagen-Zulassungen“, meint er. Im Ort seien allerdings nicht viele Autohändler ansässig. Nach wie vor registriere man etwa am Donnerstag mit verlängerten Öffnungszeiten 200 bis 220 Kunden – manche mit mehreren Wünschen, die das Bürgeramt zu erfüllen in der Lage ist.

Franz Buchmann und Rudolf Flohr jedoch stellen beide gleichermaßen fest, dass der Beratungsbedarf rund um die Abwrackprämie in den vergangenen Wochen zugenommen hat. Nicht jeder wisse schließlich, wie er die 2500 Euro einstreichen kann. Aber auch das sei für die Mitarbeiter in den vier Bürgerämtern kein Problem. Dort arbeiten 104 Frauen und Männer. Wobei nicht alle zuständig sind fürs Kfz-Zulassungswesen. Aber die, die es sind, so betonen Flohr und Buchmann, die kennen sich in dem Metier 100-prozentig aus. Michèle Hartmann 
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