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Achtung, Saarlands Autofahrer! Bundes- und Landstraßen nicht mehr komplett gestreut

Saarbrücken. Bundesstraßen und Landstraßen im Saarland werden ab sofort nicht mehr komplett mit Salz abgestreut. Das Straßennetz werde zwar weiterhin geräumt, so Klaus Kosok, Pressesprecher des Landesbetriebs für Straßenbau (LfS), „allerdings werde nur noch an wichtigen Stellen wie Steigungen, gefährlichen Kurven sowie Kreuzungen gestreut“. Ausgenommen davon sind die Autobahnen, die rund um die Uhr frei gehalten und mit Salz abgestreut werden.

Bundes- und Landstraßen auf ebener Strecke nur noch geräumt

Bei Bundes- und Landstraßen dagegen wird auf ebener Strecke nur noch geräumt. Grund dafür ist, dass die Salzvorräte des LfS, das für Autobahnen und Fernstraßen im Saarland zuständig ist, zur Neige gehen. Derzeit, so Kosok, habe man noch 8000 Tonnen Salz auf Lager. „In Extremfällen mussten schon 1500 Tonnen pro Tag gestreut werden.“ Der Landesbetrieb hat einen Vertrag mit den Salzbergwerken in Heilbronn. Eigentlich, so Kosok, sollten täglich 480 Tonnen Salz nachgeliefert werden, „im Moment sind es jedoch nur 300“. Allgemein haben die Lieferanten derzeit Engpässe, da in Deutschland seit Wochen winterliche Bedingungen herrschen. „Zu Beginn der Saison hatten wir ein Kontingent von 19.000 Tonnen. Es sind allerdings schon 23.000 Tonnen gestreut worden“, erklärt Kosok. Vergangenes Jahr wurden bis April 30.000 Tonnen Salz allein auf Autobahnen, Bundes- und Landstraßen gestreut.

Split und Granulat statt Salz

Innerhalb der Ortschaften sind Städte und Gemeinden für den Winterdienst verantwortlich. „Um der Salzknappheit zu entgehen, sind wir dazu übergegangen Ersatzstoffe wie Split und Granulat zu beschaffen. In Verbindung mit Salz oder Salzlösung erzielen sie ebenfalls eine auftauende und abstumpfende Wirkung“ , so Bernd Selszner vom Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetrieb (ZKE) in Saarbrücken. In anderen Kommunen wartet man seit Wochen auf Nachlieferungen. „Bei uns werden nur noch wichtige Strecken, wie die Zufahrten zur Uni-Klinik gestreut“, erklärt Jürgen Kruthoff, Pressereferent der Stadt Homburg. sefe

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