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Ärger in Homburg wegen voller Glascontainer

So sieht es derzeit an den meisten Glascontainer-Standorten in der Stadt aus, leere Flaschen und anderer Glasmüll türmt sich auf, neben und vor den Behältern.

So sieht es derzeit an den meisten Glascontainer-Standorten in der Stadt aus, leere Flaschen und anderer Glasmüll türmt sich auf, neben und vor den Behältern.

Das Bild, das sich derzeit an den Glascontainern am großen Festplatz des Schlossweihers in Jägersburg bietet, ist einigermaßen erschreckend. Auf, neben und vor den drei Containern stapeln sich leere Flaschen, gleich tütenweise und in Pappkisten. Wären Flaschen nicht rund, würde sich dass Glas wahrscheinlich wohl noch deutlich höher türmen. Der Grund dafür ist offensichtlich, dass die Container selbst sind bis an den Rand voll sind. Jägersburg ist nicht als einziger Stadtteil betroffen, auch in Kirrberg, Bruchhof-Sanddorf und anderswo sieht es derzeit so aus. Davon wenig begeisterte Bürgen wandten sich zum einen an unsere Zeitung, zum anderen aber auch an die Stadtverwaltung Homburg . Und das bei beiden Adressen mit einigem Ärger .

 

Bei der Stadt ist dieser Ärger angekommen. Und obwohl man selbst nicht für die Entsorgung des Glasmülls zuständig ist, hat man sich seitens der Verwaltung der Sache angenommen. Zuständig für die Containerabfuhr im gesamten Homburger Stadtgebiet sei der Kölner Entsorger Interseroh. Und von dort sei die Abfuhr des Glasmülls an die Firma Paulus in Friedrichsthal vergeben worden, erläuterte Linda Barth von der Pressestelle der Stadt am Freitag auf Nachfrage unserer Zeitung. Barth: „Auch die Stadtverwaltung wurde in den vergangenen Wochen vermehrt von Bürgern darauf hingewiesen, dass die Glascontainer überfüllt sind. Unser städtischer Baubetriebshof hat sich auch selbst ein Bild vor Ort gemacht und sich bereits mit der Firma Paulus in Verbindung gesetzt. Wir sind natürlich an der Sauberkeit im gesamten Stadtgebiet interessiert.“ Damit spielte Barth auch auf die aktuellen Zustände rund um die vollen Glascontainer an und machte klar: „Eine Reinigung rund um die Container kann von Seiten des Baubetriebshofes aber erst stattfinden, wenn die Leerung erfolgt ist.“

 

Das Entsorgungsunternehmen Paulus zeigte am Freitag Verständnis für die Verärgerung der Bürger und kündigte an, sich auch entsprechend um eine zügige Leerung der Container zu kümmern – man machte aber auch seine Sicht auf die aktuelle Lage deutlich. So habe es in Homburg in den zurückliegenden Wochen viele Feste gegeben, dies sei üblicherweise Ursache für eine Zunahme des Glasmülls über das normale Maß hinaus. In diesem Zusammenhang wünsche man sich in der Zukunft hier eine engere Kommunikation mit der Stadt. Auch wies ein Mitarbeiter des Unternehmens darauf hin, dass auch die Bürger selbst mit in der Verantwortung stünden. Zum einen sei es nötig, nicht nur eine und in der Regel damit die vordere Kammer eines Glascontainers zu füllen, sondern eben auch die rückseitige. Und: Sei der Container tatsächlich voll, was mitunter durchaus sein könne, dann sei es nicht in Ordnung, seine leeren Flaschen und anderen Glasmüll einfach auf oder neben die Behälter zu stellen.

 

Diesen Hinweis des Unternehmens bestätigte auch Linda Barth: „So unangenehm es auch ist: Wenn ein Container tatsächlich voll ist, dann muss man leider seinen Glasmüll wieder mitnehmen und einen anderen, noch nutzbaren Container aufsuchen.“ Ein Entsorgen abseits der Behälter sei nicht geboten.

 

Zum Thema:
Beschwerden gab es in den zurückliegenden Wochen im Stadtgebiet Homburg wegen überfüllter Glascontainer. Verantwortlich für die Entsorgung des Glasmülls an den Containerstandorten vor Ort in der Stadt ist das Friedrichsthaler Unternehmen Paulus. Grundsätzlich zeichnet allerdings der Kölner Entsorger Interseroh als so genannter „Systembetreiber“ im Bereich Abfallentsorgung verantwortlich. Von dort wurde der entsprechende Auftrag an Paulus als Subunternehmen vergeben. thw
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