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Aggressive Gans stresst Tiere im Rosengarten Zweibrücken

Zweibrücken. Den Rosengartenbesuchern droht ein ganzer Sommer ohne Vögel auf dem Gartenweiher. Hintergrund ist der Nilgänserich, der es sich mit seiner Gefährtin im Schwanenhaus gemütlich gemacht und Schwäne und Teichhühner allesamt verscheucht (wir berichteten). Wie Gartenmeister Heiko Hübscher auf Merkur-Anfrage erläutert, wolle man in der kommenden Woche versuchen, die beiden Tiere aus dem Garten zu bringen. Allerdings besteht die Gefahr, dass das Gänseweibchen noch vor dem Versuch zu brüten beginnt. Hübscher: „In dem Fall müssten wir es den ganzen Sommer aussitzen. Es käme dann überhaupt nicht infrage, das Gelege zu zerstören oder gar den Tieren den Hals umzudrehen.“

Größeren Schwäne schon vertrieben

Derzeit schwimme nur noch ein Paar schwarzer Teichhühner auf dem Rosengartenweiher, alle übrigen Tiere hat der aggressive Gänserich vertrieben – auch die größeren Schwäne, die Wahrzeichen des Rosengartenweihers.

Hübscher: „Vor allem wenn wir die Fontäne abschalten müssen, fällt deutlich auf, wie leer der Teich ist.“

Die Besucher seien darüber frustriert, immer wieder würde er gefragt, was da los sei. Dem Gartenmeister schwebt vor, das Gänsepaar im gestauten Teil des Schwarzbachs in Höhe des Freibads auszusetzen. Hübscher: „Dort haben Wasservögel dann ganz andere Möglichkeiten, der Gans auszuweichen. Bei uns ist der Weiher sehr eingeschränkt, da kommen ihre Dominanz und die Gebietsansprüche voll zum tragen.“ Auch könnten ihm im Schwarzbach eher andere Nilgänse Paroli bieten. Doch der Ortswechsel der aktuellen Schwanenhaus-Bewohner soll Hübschers Ansicht nach „in aller Ruhe“ erfolgen.

Schwäne werden die Besucher dieses Jahr wohl auch unabhängig von der Gans keine im Rosengarten sehen. Wilde Schwäne kämen nicht auf Kommando. Und das letzte heimische Paar habe das Gewässer im Winter wohl Richtung Panzergraben in Webenheim verlassen, nachdem eins der beiden Tiere festgefroren war. Zurück kamen sie nie.

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