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Aggressiver Pilz tötet Buchsbäume im Saarland

. Anne-Marie Marzen aus Saarbrücken hat beobachtet, dass auch im Saarland viele Buchsbäume von einem Pilz befallen sind, der sich in ganz Europa ausbreitet. Er führe dazu, dass die Pflanzen binnen kurzer Zeit absterben, sagt die SZ-Leser-Reporterin. Ihre Verwandtschaft in den französischen Alpen habe ihr ebenfalls davon berichtet.

 

Für Monika Lambert-Debong, Geschäftsführerin des Verbandes der Gartenbauvereine Saarland /Rheinland-Pfalz, ist das ein Problem, das bereits vor fünf bis sechs Jahren massiv aufgetaucht ist: „Krankheiten und Schädlinge an Buchsbäumen waren in den letzten Jahren verstärkt festzustellen“, weiß sie. Der Pilz mit dem Namen Cylindrocladium buxicola habe auch in vielen historischen Garten- und Parkanlagen wie auch im bäuerlichen Lehr- und Schaugarten des Verbandes an der Bettinger Mühle großen Schaden angerichte: „Die Bekämpfung der Krankheit ist äußerst schwierig und wir mussten schon Teile der Hecken entfernen“, bedauert Lambert-Debong.

 

Neben dem Pilz füge jedoch auch der Buchsbaumzünsler den Gewächsen einen großen Schaden zu, ergänzt Karen Falch vom Pflanzenschutzdienst der Saar-Landwirtschaftskammer. Der relativ hübsch anzusehende Schmetterling lege dort gerne seine Eier ab. Die Raupen würden dann den Buchsbaum kahl fressen. Vor etwa drei bis vier Jahren sei das aus Ostasien stammende Insekt vor allem im Raum Hemmersdorf/Rehlingen-Siersburg erstmals im Saarland aufgetaucht. Der Buchs sei derweil zu einer Modepflanze geworden. Jeder Zweite oder dritte habe ihn inzwischen im Garten stehen. Für den Buchsbaumzünsler sei dies ein gefundenes Fressen.

 

Gegen die Raupen könne man nicht sehr viel machen, so Falch. Wichtig sei es, die Pflanze regelmäßig nach den Insekten abzusuchen. Vorbeugend ein Insektizid zu spritzen, bringe nichts. Zudem würden die Präparate nur wirken, wenn die Raupen noch relativ klein sind.
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