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Agility-Turnier in Güdingen: Diese Hunde sind auf Trab

Agility macht Mensch und Tier Spaß.

Agility macht Mensch und Tier Spaß.

Güdingen. „Beim Hundesport geht es in erster Linie darum, dass der Hund eine Aufgabe hat – nur dann ist er wirklich ausgeglichen“, weiß Michael Zimmer aus eigener Erfahrung. Gemeinsam mit seiner Frau nimmt er seit zwölf Jahren an Agility-Turnieren teil. Beim Turnier des Clubs für Britische Hütehunde auf dem Gelände der Güdinger Pferderennbahn half er beim Zeit stoppen. „Ich stoppe mit, falls unsere elektronischen Messgeräte einmal ausfallen.“

In einem abgegrenzten Wiesenstück hat der Hundeclub Tunnel, Hürden, Brücken und Slalomstangen aufgestellt, die die startenden Hunde gemeinsam mit ihren Herrchen möglichst schnell durchlaufen müssen. Dabei sind die Vierbeiner auf die Kommandos und Körpersprache ihrer Menschen angewiesen. Falsch angelaufene Parcoursteile führen zur Disqualifikation, Fehler werden in der Leistungskarte vermerkt. Diese liegt beim Turnierrichter, der nach der Teilnahme alles genau festhält.

Starten dürfen nur Hunde, die die Begleithundeprüfung erfolgreich abgelegt haben. Vor dem Start werden sie in eine der drei offiziellen Leistungsklassen von A1 bis A3 eingeordnet. Daneben gibt es eine Seniorenklasse und eine für Hunde ab 18 Monaten, die erst mal in den Hundesport reinschnuppern wollen.

Innerhalb jeder Klasse wird zusätzlich noch mal zwischen small (klein), medium (mittel) und large (groß) unterschieden. Das hängt von der Größe des Hundes ab. „Je nachdem, welche Klasse und Größe gerade dran ist, werden die Hindernisse angepasst“, so Michael Zimmer: „Kleine Hunde können nicht so hoch springen wie große, und Hunde der Seniorenklasse packen z. B. verschiedene Parcoursteile einfach körperlich nicht mehr.“

In der Seniorenklasse muss Johanna Stein mit ihrem Sheltie Easy noch lange nicht starten. Er ist erst zwei Jahre alt, Johanna selbst ist neun Jahre und somit die jüngste Turnierteilnehmerin. Ihr Durchlauf war gut, nur ein Fehlerpunkt wird in die Leistungskarte eingetragen. Sie landet auf Platz zwei ihrer Leistungsklasse.

Zum Hundesport kam sie über Oma Beate Stein, die zwölf Jahre lang Obfrau für Agility im Saarland war. „Johanna ist da mit reingewachsen. Unsere ganze Familie ist agilityverrückt“, lacht Beate Stein, die merklich stolz auf ihre Enkelin ist. Zwar hat Johanna heute den Aufstieg in eine höhere Klasse nicht geschafft, aber sie ist zuversichtlich: „Um die Klasse zu wechseln, muss man bei drei Turnieren fehlerfrei unter den ersten drei sein.“ Vielleicht klappt es beim nächsten Turnier. Knapp zehn hat die Schülerin schon hinter sich.

 
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