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„Aids ist nach wie vor nicht heilbar“

Im Saarland tragen zurzeit etwa 500 Menschen den HI-Virus in sich, davon 130 Frauen (bundesweit: zirka 59.000 Menschen). Etwa 20.Menschen infizieren sich jährlich neu mit HIV. Hauptsächlich stecken sich Männer, die mit Männern Sex haben, an. Und: Seit Ausbruch der Epidemie Anfang der 80er Jahre starben im Saarland 325 Infizierte. Das sagt Frank Kreutzer (44,), Geschäftsführer der Aids-Hilfe Saar. Der Verein kümmert sich seit 1985 um die Aids- und HIV-Aufklärung (unter anderem an Schulen). Außerdem betreuen die sechs Hauptamtlichen und viele Ehrenamtler HIV-Infizierte und Aids-Kranke.

Kreutzer: „Im Laufe der Jahre hat sich die HIV-Infektion gewandelt. Sie entwickelte sich dank besserer Medikamente zu einer chronischen, besser behandelbaren Krankheit.“ Doch er warnt: Eine Infektion mit HIV unterscheidet sich sehr von anderen schweren Krankheiten. Kreutzer: „Die Infektion beeinflusst nahezu alle Lebensbereiche, sie wirft alles über den Haufen, das unterschätzen viele. Und: „Aids ist nach wie vor nicht heilbar.“ Noch immer wundert er sich über das Unwissen mancher: „Manche denken immer noch, dass man sich ansteckt, wenn man aus dem gleichen Glas wie ein Infizierter trinkt. Dann sehen wir, dass nach wie vor viel zu tun ist.“ up

Aids-Hilfe Saar, Nauwieserstraße 19, 66111 Saarbrücken. Tel..0681/31112, E-Mail: info@aidshilfesaar.de

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