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Akrobatik und Zauberei aus dem Reich der Mitte

Akrobatinnen des Nationalcircus, hier bei einem Auftritt im Jahr 2016.

Akrobatinnen des Nationalcircus, hier bei einem Auftritt im Jahr 2016.

Eine „Hochstapelei auf Stühlen“ gehört für Produzent Raoul Schoregge zu den Höhepunkten der neuen Tour des Chinesischen Nationalcircus. Zwei Mädchen bauen synchron, als ob sie vor einem Spiegel stehen, einen Turm bis unter die Saaldecke. Mit ihrer Show „The Grand Hongkong Hotel“ kommen die Artisten aus dem Reich der Mitte am Sonntag, 29. Januar 2017, um 14.30 Uhr in die Saarlandhalle. Auch ein Wiedersehen mit traditionellen Darbietungen wie Schlangenmädchen, Karten-Zauberei sowie Jonglagen mit Tellern und Vasen soll es in anderer Verpackung geben.

Die Show solle keine bloße Aneinanderreihung von Nummern sein, sondern – wie in den Vorjahren – ein Kammerspiel, erklärt Schoregge. Die Künstler spielen durchgängig einen Charakter und sind die ganze Zeit auf der Bühne. Ort der Handlung ist dieses Mal ein altes viktorianisches Grandhotel: „Hier steigen Leute aus der ganzen Welt ab, ihre Geschichten kommen zusammen und sie treten in Kontakt mit der chinesischen Kultur“, so der Produzent.

Das Ensemble sei bewusst klein gehalten. Denn man wolle Qualität, keine Quantität. „Die Leute sind sehr gut und vielseitig einsetzbar“, sagt er. Neben Artisten aus der eigenen Talentschmiede kommt das Ensemble dieses Mal aus Tientsin, einer Hafenstadt mit elf Millionen Einwohnern. Mit der Schule, die zu den besten fünf der Ausbildungsstätten in China gehöre, arbeite man schon seit vielen Jahren zusammen.

Bereits seit 20. Oktober laufen die Vorbereitungen für die neue Tour. Da Raoul Schoregge nicht nur Produzent ist, sondern seit vielen Jahren auch als Clown selbst auf der Bühne steht und zurzeit parallel ein Engagement beim Circus Sarrasani hat, laufen die Proben in dessen Winterquartier in Dresden. Anschließend ist das Ensemble des Chinesischen Nationalcircus zehn Tage in Frankreich unterwegs. Deutschland-Premiere ist am 31. Dezember in Limburg.

Auch wenn der Städte-Zyklus mit der aktuellen Produktion „The Grand Hongkong Hotel“ endet – die Zukunft der erfolgreichen Touren ist gesichert: „Es gibt noch genug Stoff“, sagt Schoregge und ergänzt: „Vielleicht machen wir auch mal etwas ganz anderes.“
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