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Aktion Saarbob: Sichere Heimfahrt nach der Party

Homburg. „Wer fährt, trinkt nicht!“ Mit dieser Botschaft wirbt das Präventionsprojekt „Saarbob“ für Einsicht und Bereitschaft, das Trinken von Alkohol und die Teilnahme am Straßenverkehr konsequent zu trennen. Saarbob ist eine Aktion des Sozialministeriums und dem Landesinstitut für Präventives Handeln (LPH) gegen Alkohol im Straßenverkehr. Jetzt hat sich auch die Homburger Karlsberg-Brauerei als neuer Kooperationspartner des LPH dieser Aktion angeschlossen. Gemeinsam mit Präventionsministerin Monika Bachmann und LPHDirektor Professor Günter Dörr unterzeichnete Christian Weber, Mitglied der Unternehmensleitung der Brauerei, jetzt die offizielle Kooperationsvereinbarung (wir berichteten). Es geht dabei darum, dass verantwortungsbewusste junge Leute für das sichere Nachhausebringen ihrer Freunde mit nichtalkoholischen Getränken belohnt werden. Die Brauerei werde das LPH künftig bei organisationsinternen Maßnahmen unterstützen und gemeinsame Aktionen planen, so Weber. Das Thema Alkohol im Straßenverkehr beschäftige auch das Unternehmen stark, begrüßte Weber die Bob- Idee und wies auf den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol hin.

So liege der Umsatz alkoholfreier Getränke im Homburger Unternehmen bei mittlerweile 40 Prozent. Die angestrebte Kooperationsvereinbarung mit der Brauerei bedeute nicht, „dass wir den Alkohol verteufeln wollen“, meinte die Ministerin Monika Bachmann. Vielmehr sei es Ziel, vor allem junge Fahrer über die Gefahren der Teilnahme am Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss aufzuklären und für dieses Thema zu sensibilisieren: „Jugendliche dürfen Alkohol trinken, aber sie müssen sicher nach Hause kommen.“

Mit der aus Belgien stammenden Bob-Idee habe man ein Präventionsprojekt ins Leben gerufen, das „zu einem Markenzeichen geworden ist“. Ziel sei es, dem Nichttrinken ein positives Image zu geben, betonte Bachmann. Mit der Karlsberg- Brauerei Homburg sei jetzt ein weiteres gewichtiges saarländisches Unternehmen im „Bob- Boot“, erklärte die Ministerin. Dem saarlandweiten Netzwerk gehören neben dem schulischen und betrieblichen Umfeld auch Institutionen der Jugend- und Sozialpflege, Fahrschulen, alle Unternehmen mit Bezug zur Mobilität, Krankenkassen, Banken, Versicherungen, aber auch die Gastronomie und Getränkeproduzenten an, so Josef Merten, Verkehrssicherheitsbeauftragter des Innenministers. LPH-Direktor Günter Dörr, dessen Institut 2009 die Federführung über das Projekt Saarbob übertragen wurde, wies auf die vielen regionalen und lokalen Bob-Teams im Saarland hin.

Besonders öffentlichkeitswirksam ist dabei die Unterstützung durch annähernd 500 Gastronomen, Vereine und Jugendtreffs. Sie belohnen die Verantwortungsübernahme von Bob für das sichere Nachhausekommen ihrer Freunde durch nichtalkoholische Gratisgetränke. Als Erkennungszeichen dient ein gelber Schlüsselanhänger, der den Schriftzug Bob zeigt.

Im Internet: www.saar-bob.de

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