A620 Saarlouis - Saarbrücken Zwischen AS Saarbrücken-Luisenbrücke und AS Saarbrücken-Bismarckbrücke in beiden Richtungen mit Hochwasser ist zu rechnen Eine Einrichtung der Hochwasserumfahrung auf der A 620 für den späten Nachmittag/ Abend kann zur Zeit nicht ausgeschlossen werden. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, ihre Fahrzeuge vorsorglich nicht im Umfahrungsbereich/ Gefährdungsbereich abzustellen und die mögliche Sperrung in die Fahrzeit einzuberechnen. (11.12.2017, 16:21)

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Alkoholtester für Frankreich sind wieder lieferbar

Saarbrücken. Die Telefonleitungen waren tagelang blockiert, die Menschen stürmten die Apotheken und Geschäftsstellen des ADAC. Unzählige Nachfragen – aber kein Angebot. Zum 1. Juli führte die französische Regierung die Mitführpflicht der Alkohol-Testgeräte im Straßenverkehr ein. Eine Regelung, die auch für saarländische Autofahrer gilt, die nur mal schnell über die Grenze einkaufen oder tanken wollen.

Der ADAC Saarland hatte im Juli 1500 Alkoholtester für seine Mitglieder geordert. Innerhalb kürzester Zeit waren alle vergriffen. „Es kam zu Lieferschwierigkeiten in gravierender Form“, erinnert sich Klaus Hardt, Vorstand Verkehr und Technik beim ADAC Saarland. Mittlerweile haben sich die Probleme gelegt, erklärt er: „Die Engpässe sind beseitigt. Wir bieten die Tester wieder für 2,95 Euro zum Verkauf an.“ Der Grund für die Lieferprobleme im Sommer war naheliegend: Nur solche Alkoholtester, die die Norm NF X 20-702 aufweisen, werden auf den französischen Straßen anerkannt. „Wenn man einen Tester mit sich führt, der eine andere Normzahl hat, ahndet das die Polizei so, als hätte der Autofahrer gar keinen Tester bei sich“, sagt Hardt. ADAC-Geschäftsstellenleiterin Silke Schaub ergänzt: „Es gibt nur zwei französische Firmen, die die Genehmigung besitzen, diese zertifizierten Alkoholtester herzustellen.“ Das sind „Contralco“ und „Red Line Products“. Beide hatten im Sommer Probleme, der immensen Nachfrage innerhalb Frankreichs gerecht zu werden – an einen Export war da nicht zu denken.

Ursprünglich sollte die französische Polizei ab November das Fehlen eines unbenutzten Alkohol-Testgerätes mit einem Verwarngeld von elf Euro ahnden. „Nach Auskunft der französischen Regierung und unseren französischen Anwaltspartnern wurde dieser Termin wegen der Lieferschwierigkeiten auf den 1. März 2013 verschoben“, erklärt Klaus Hardt: „Bis dahin wird die Polizei bei einer Kontrolle nur darauf hinweisen, dass das Miführen Pflicht ist.“

Die meisten Saarländer nutzen die verlängerte Frist nicht aus. „Die Nachfrage ist ungebrochen“, erzählt Hardt: „Jetzt, nachdem Frankreich erklärt hat, dass die Firmen wieder lieferfähig sind, steigen die Anfragen bei uns auch wieder an.“ Ein Nachfrage-Boom wie im Juli ist dem ADAC Saarland seitdem erspart geblieben.

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