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Alles belegt! Ansturm auf Saar-Kliniken

Saarbrücken. Es herrscht Hochsaison in den saarländischen Kliniken. Die Krankenhäuser der Region arbeiten seit Jahresbeginn am Limit.

Die Pflegedirektorin des Neunkircher St. Josef-Krankenhaus, Stefanie Conrad: „Die Betten werden derzeit überhaupt nicht mehr kalt.“ Da die Klinik kranke Menschen trotz des Andrangs nicht abweise, die 99 Betten der Klinik jedoch nicht ausreichten, seien rund 15 zusätzliche Betten aufgestellt worden. Conrad: „Da wir in den vergangenen Jahren Betten abgebaut haben, stehen die Notbetten auf den ehemaligen Stellplätzen.“
Das gleiche Bild auch in den Krankenhäusern in Saarlouis, Völklingen und Dillingen. Ulla Herber-Meier, kaufmännische Direktorin für die St. Elisabeth Klinik Saarlouis, das Völklinger St. Michael-Krankenhaus und die Caritasklinik in Dillingen: „Die drei Häuser sind komplett voll.“ Auch hier habe das Personal tageweise 15.Betten zusätzlich aufgestellt. Vor allem Magen-Darminfektionen, Atemwegserkrankungen und Unfallopfer von Glatteisen hätten für den Patientenzustrom gesorgt. Herber-Meier: „In den vergangenen fünf Wochen hatten wir an zehn Tagen in Saarlouis und Dillingen keine Betten mehr frei.“ Auf deren Intensivstationen sogar an rund 20 Tagen. Diese Situation habe auch mit dem Bettenabbau in den Häusern in Saarlouis und Dillingen zu tun.

Seit Jahresbeginn zum 95 Prozent ausgebucht ist das Marienkrankenhaus in St. Wendel. Das erklärt Verwaltungsdirektor Gerd Leins. Im Vergleich zum Januar des Vorjahres liege die Zahl zwar nur unwesentlich höher (2008: 94 Prozent), jedoch seien 52 mehr Patienten behandelt worden. Grund sind laut dem Ärztliche Direktor der Klinik, Hans-Jürgen Schönenberger, hier vor allem Grippe-Viren, der Norovirus und der kalte, nasse Januar, der zu vielen Erkältungen geführt habe.
Bislang am geringsten betroffen scheint die Winterbergklinik in Saarbrücken zu sein. Dort sind derzeit 540 der 600 Betten belegt. Sprecherin Irmtraut Müller-Hippchen: „Wir sind derzeit nicht überbelegt, weil wir rechtzeitig entsprechende Maßnahmen ergriffen haben.“ So wurden Termine für nicht drängende Operationen zeitlich nach hinten geschoben. Zusätzlich hat das Klinikum seit gestern eine neue Station für Gefäß-Chiurgie mit 23 Betten. Müller Hippchen: „Dadurch wird natürlich das ganze Haus entlastet.“ Und die Nerven von Patient und Personal sowieso. szn/bie


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