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Alte Buswerkstatt wird heute zum Festival-Club

In der Alten Buswerkstatt wird heute Abend (05.05.2011) das Festival Perspectives eröffnet.

In der Alten Buswerkstatt wird heute Abend (05.05.2011) das Festival Perspectives eröffnet.

Saarbrücken. Wohin nach (Tanz-)Theater und Zirkus? Wohin zum Klönen und Schwofen? Am besten dorthin, wo vom 5. bis 15. Mai auch die Konzerte während der Perspectives steigen: in den Festivalclub. Der ist in diesem Jahr wieder in der Buswerkstatt im Quartier Eurobahnhof untergebracht, und die Ausstattung übernimmt zum dritten Mal in Folge Daniel Omlor, der auch für die Spielstättenkoordination im Club zuständig ist.



Weg mit der plüschigen 70er-Jahre-Atmosphäre

Nur wenige Tage vorm Festival präsentiert sich die Buswerkstatt jedoch noch als Baustelle: Zig mannslange Transportkisten auf Rollen verstopfen den Weg, anderes ist unter Abdeckplanen versteckt. Einzelne purpurfarbene Teppichstreifen kräuseln sich zu Stolperfallen, während ganze Batterien von Scheinwerfern auf dem Boden geduldig zuzugucken scheinen, wie das Technik- Team unter ohrenbetäubendem Lärm die stählernen Licht-Quertraversen zusammenhämmert. Omlor taucht aus einem mit Sicherheitsband abgesteckten Areal auf, das den Bereich zwischen Sitzplätzen und Bühne definiert. Als Grenzmarkierung dient auch eine mit Gittern gesicherte Grube, die Omlor mit Gazestoff verkleidet hat: Unwirklich türkisblau leuchten soll es aus diesem Graben; und Nebelmaschinen werden dafür sorgen, dass es von unten geheimnisvoll dünstet und raucht.

Für die diesjährige Festivalausgabe hat sich Omlor am aktuellen Plakatmotiv mit den farbigen Treppenstufen orientiert; der Club soll die grafische Außendarstellung des Festivals spiegeln. Entsprechend werden architektonisch strenge, geradlinige Formen und ein kühles Farbspektrum von Magentarot bis Cyanblau dominieren - weg mit der plüschigen 70er-Jahre-Atmosphäre vom vergangenen Jahr! Blau hervorblinken soll es auch unter den Sitzen an der Wand gegenüber der Bühne, die besagten Treppenstufen nachempfunden sind.

Video-Installationen von der Hochschule der Bildenden Künste

Über diesen Sitzgelegenheiten spannt sich jetzt schon eine Leinwand, auf die Videos projiziert werden. Die bewegten Bilder kommen in diesem Jahr wieder von Florian Penner von der Hochschule der Bildenden Künste (HBK) Saar, dem „Urbanes und Geometrisches“ im erwähnten Farbspektrum zur Vorgabe gemacht wurde. Die Dekoration inklusive der Verkleidung mit Teppichen und Stoffen baut Omlor allerdings ganz alleine, auch das Ausleuchten ist sein Job. Gearbeitet wird mit Hochdruck: „In der Woche vor Festivalbeginn haben wir bei Null angefangen“, erzählt Omlor. „Da hieß es erst mal sauber machen!“.

 

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