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Alte Leuchten im Stadtgebiet werden ausgetauscht

Nachrichten aus der Region St. Ingbert.

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St. Ingbert. Der St. Ingberter Grünen-Politiker Adam Schmitt hat die Verwaltung aufgefordert, beim Thema Straßenbeleuchtung endlich aufs Tempo zu drücken. Schließlich biete das Umweltministerium mit dem Programm „Klima Plus Saar“ derzeit eine gute Unterstützung an (die SZ berichtete). Peter Gaschott von der Pressestelle des Rathauses hat dazu Stellung bezogen. Die Stadt nehme das Thema unter ökologischen und finanziellen Gesichtspunkten sehr ernst.

Die Stadtwerke haben in den vergangenen Monaten bereits untersucht, wo wann Leuchten zu tauschen sind (die SZ berichtete). Geschäftsführer Hubert Wagner: „Wir haben ein Leuchten-Kataster erstellt, in dem alle Straßenleuchten in St. Ingbert erfasst sind. Mit Alter, Fabrikat und Typ. Aufbauend auf diesem Kataster haben wir untersucht, wie und wo Leuchten auszutauschen sind.“ In St. Ingbert gebe es 6578 Straßenleuchten. Gaschott gibt zu bedenken, dass auch die Landes-Förderung ihre Bedingungen stelle. Das Förderprogramm bezuschusse zwar den Austausch des Lampenkörpers in umweltschonende LED-Technik. Nicht bezuschusst würden aber die Leuchte selbst und die Installations-Arbeiten. Da die moderne Technik nicht in die alten Fassungen passten, müsse in aller Regel die komplette Leuchte ausgetauscht werden. An dem Programm sei man gleichwohl dran.

Wo immer Leuchten altersbedingt auszutauschen seien, werde auf die umweltschonende Technik umgerüstet, gefördert durch das Klima-Plus-Saar-Programm. Gaschott erläurtert, das werde bald in der Rosen-, Tulpen- und Nelkenstraße, wo die Stadtwerke Versorgungsleitungen verlegten, geschehen. Einen flächendeckenden Tausch hingegen hält er für „nicht immer darstellbar“ und darüber hinaus auch ökologisch wenig sinnvoll, da dann funktionierende Lampen weggeworfen würden.

Außerdem müssten unter bestimmten Voraussetzungen die Anwohner im Rahmen der Straßen-Ausbau-Beitragssatzung an den Kosten beteiligt werden. mbe



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