L 365, Vollsperrung für Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen in der Ortsdurchfahrt Sitzerath, aufgrund eines liegengebliebenen Schwertransportes Für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen besteht keine Vollsperrung. (19.09.2017, 01:43)

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Altöl in Rimschweiler wird heute entsorgt



Rimschweiler. Zumindest die gefährlichen Flüssigkeiten auf dem ehemaligen Schrottplatz an der Rimschweiler Vogesenstraße werden unverzüglich entsorgt. Die Stadt beauftragte gestern eine Fachfirma, die flüssigen Stoffe aus einer Tankanlage und aus den Fässern abzupumpen. Hans-Joachim Frenzel von der Unteren Wasserbehörde beim städtischen Bauamt vermutet Altöl oder Benzin- Öl-Mischungen

. „Damit wird diese Gefahrenquelle erstmal beseitigt“, sagte der Beigeordnete Henno Pirmann. Mitte der vergangenen Woche bemerkten Umweltkontrolleure der Stadt, dass unbekannte Täter Altölfässer und –tanks umgeworfen haben und nach Polizeiangaben bis zu 1000 Liter Altöl ausgelaufen sein könnten (wir berichteten). Dabei habe man „Glück im Unglück“ gehabt, wie Frenzel sagte. Denn die Fässer seien in einem betonierten Schuppen ausgelaufen, sodass das Öl nicht direkt ins Erdreich einsickern konnte.

Die Feuerwehr habe gleich Ölbindemittel eingesetzt, um den Schaden zu begrenzen. Beim Rückbau der Gebäude müsste der Beton dann besonders entsorgt werden, vermutete Frenzel. Doch vor einem Abriss wird das Gelände-Mazurkiewicz, dass die Stadt im Januar ersteigert und vor zwei Wochen zwangsgeräumt hat, erst noch „entmüllt“, sagte Pirmann. Ein Entsorgungsunternehmen werde der Stadt ein Angebot vorlegen, sowohl für die Beseitigung des Abfalls aller Art – von Altreifen, Elektronikschrott, Sperrmüll bis zu normalem Hausmüll – auf dem Gelände als auch in den Gebäuden.

Nach Einschätzung Pirmanns werde das in den nächsten Wochen geschehen. Wann die Gebäude dann abgerissen werden, ist noch offen. „Das soll aber auch zügig passieren.“ Nach Einschätzung Frenzels sei eine genaue Untersuchung, was sich im Erdreich befindet, erst nach dem völligen Abriss möglich. So könnten Öl und Benzin über die Jahrzehnte durch den Beton gesickert sein. Unabhängig von der Entsorgung ermitteln Beamte des Umweltkommissariats der Polizeidirektion Pirmasens weiter, sagte Sprecher der Direktion Bernhard Sefrin. Es werde weiter gegen unbekannt „in alle Richtungen“ ermittelt. sf


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