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Am 23. Mai soll das Freibad öffnen

Die 100 Tage hat das neue Homburger Kombibad Koi an der Kaiserslauterer Straße mittlerweile geknackt. Gregor Korda, Geschäftsführer der Wasserwelt Homburg GmbH, und Betriebsleiterin Sophie Ensenbach, sind ziemlich zufrieden und zuversichtlich. Beim Hallenbad sei man gut dabei, sagt Korda mit Blick auf die Besucherzahlen, bei der Sauna , werde sich nach einem Jahr zeigen, „wo wir sind“. Man habe aber gerade in mehreren Anlagen im Einzugsgebiet, das für die Sauna von Kaiserslautern bis Saarbrücken reiche, gleichzeitig die Besucher gezählt. „Da liegen wir ganz gut.“ Und: Man habe viele Stammgäste gewinnen können. „Beim letzten Saunaevent mussten wir die Pforten sogar wegen Überfüllung schließen“, sagt Korda.

Und wie kommt das neue Bad überhaupt an? Die Leute, die kommen, seien zufrieden. Anfangs habe es zwar gewisse Forderungen gegeben, weitestgehend habe man die erfüllt, könne aber nicht auf alle Wünsche eingehen. Ein Beispiel dafür: die Wassertemperatur. Sportschwimmer wollten es lieber etwas kühler, viele Senioren bevorzugten wärmeres Wasser. Und wie sieht das bei den Öffnungszeiten aus? „Da sind wir ein bisschen eingeholt worden“, sagt Korda. „Wir haben gedacht, wir machen nichts Böses, sondern tun etwas Gutes, wenn wir genau die Öffnungszeiten von früher übernehmen“, unterstreicht er. Die Gäste hätten dann aber das Bad mehr gefordert, wollten sich eben hier länger aufhalten. Im Februar seien die Öffnungszeiten dann verlängert worden. „Wir können so etwas nicht mal schnell machen, das muss mit der Stadt abgesprochen sein“, so Korda. Besonders die Möglichkeit, sonntags von 10 bis 19 Uhr schwimmen zu gehen, werde sehr gut angenommen. Der Sonntagnachmittag sei Familien- und Kinderzeit. Ebenfalls stark nachgefragt sind die Schwimm- und Wasserkurse, die angeboten werden.

Während drinnen der Betrieb also läuft, steht draußen noch ein Bagger und auch an der erst sehr zart grünen Wiese wird gearbeitet. Mitte Mai soll das Freibad und damit Teil zwei des Kombibades fertig sein. Die Bauzeit von 18 Monaten für das Hallenbad sei schon ein „enger Terminplan“ gewesen, deswegen habe man das Freibad zunächst hintangestellt, informiert Korda. Bislang sei auch die Witterung nicht so prächtig gewesen, und jeder Tag, den der Rasen mehr wachsen kann, „tut uns gut“.

Der Eröffnungstermin steht: Samstag, 23. Mai. „Dieses Jahr können wir nicht witterungsbedingt öffnen“, erläutert Korda. Vor diesem Termin werde das Bad im Mai vier Tage geschlossen, es müssten einige Dinge im Bereich der Technik abgearbeitet werden. So müsse die Badewasseraufbereitung des Freibades in die Gesamttechnik integriert werden. Übrigens soll auch künftig die jährliche Revision immer mit ein paar Schließtagen fürs Bad erledigt sein. Draußen erwartet Schwimmfreunde dann neben der Liegewiese ein Schwimmer-Becken mit 25-Meter-Bahnen, ein Nichtschwimmerbecken, drei nebeneinander liegende Rutschbahnen, aber auch ein Beach-Volleyballfeld. In Homburg sei kein Freizeitbad entstanden, sondern ein Hallen- und Sportbad, macht Korda noch einmal klar. Die baulichen Voraussetzungen für eine zusätzliche Rutsche gebe es aber schon.

Die Eröffnung des Freibads soll natürlich gefeiert werden. Angedacht ist, die Homburger zur Veranstaltung zwischen 8 und 10 Uhr einzuladen – bei freiem Eintritt, abends soll es eine Beachparty geben – auf dem Außengelände und auch im Innenbereich An der Vereins- und Schulsportbelegung habe sich im neuen Homburger Kombibad nichts geändert. Allerdings seien die Zeiten im alten Bad nicht ganz so klar gewesen, sagt Gregor Korda, Geschäftsführer der Wasserwelt Homburg GmbH. Nun werde aufgenommen, was die genaue Wasserzeit ist, wie viele Bahnen belegt sind. Das werde besprochen. Ein Verein, der Bedarf habe, melde sich „bei uns“, das werde dann an die Stadt weitergegeben.

Er müsse aber auch darauf achten, dass die Öffentlichkeit nicht benachteiligt werde – auch für sie müsse genügend Schwimmfläche zur Verfügung stehen, machte Korda deutlich.

Mit den Bexbacher Vereinen sei nach Schließung des dortigen Hallenbades eine Art „Gentlemen's-Agreement“ geschlossen worden, nun liefen Gespräche, wie das weitergeht. Die Homburger Vereine hätten für die Bexbacher Vereine auch Bahnen abgetreten.

Für Homburger Vereine und Schulen reiche die Kapazität im Kombibad Koi aus, wenn andere dazu kommen, „dann wird es eng“, so Korda weiter. Mit Blick auf die Freibadsaison sagte Korda, man müsse schauen, ob das Schul- und Vereinsschwimmen erweitert werden kann.

Die Pressestelle der Stadt Homburg nennt Details zum zeitlichen Ablauf: Seit September 2013 seien die Bexbacher Vereine im damals noch alten Homburger Hallenbad dazugekommen. Generell zahlten Vereine einen Beitrag. Im Stadtbad hätten neun Vereine trainiert, sechs aus Homburg , drei nicht aus der Stadt.

Zudem bestätigt die Pressestelle: Bis zu den Sommerferien soll für Vereine die gleiche Regelung gelten wie im alten Bad, danach sei eine andere geplant. Darüber soll beraten werden, hieß es.
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