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Am Samstag ist Frauengesundheitstag im Saarbrücker Schloss

Nachrichten aus der Region Saarbrücken.

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Los geht es um 10.30 Uhr mit Sekt und Männern. „The Soulmen“ Henry Second, Terry Barron und Joe Reitz eröffnen den Frauengesundheitstag musikalisch – und erheben auch in der Mittagspause um 12.30 Uhr ihre Stimmen. Danach geht es in Vorträgen unter anderem um „Sinnlichkeit im Alltag und in der Liebe“, um „Zeit für sich selbst als Gesundheitsfaktor“, um natürliche Verhütung, schmerzfreies Leben und darum, „warum Frauen depressiv werden, und was man dagegen tun kann“.

Einstündige Workshops beschäftigen sich parallel dazu mit den „Narben des Schmerzes“, mit „Sinnlichkeit und Liebescoaching“, Rückengesundheit und Entspannung. Das Gesundheitsamt und Fachärzte aus dem Saarbrücker Winterbergklinikum und der Caritasklinik auf dem Rastpfuhl bieten den ganzen Tag über kostenlose Untersuchungen an – von der Blutzucker- und der Cholesterinmessung über Nieren- und Blasenultraschall bis zum Herz-EKG. Ebenfalls den ganzen Tag über informieren soziale Einrichtungen und Gesundheitsunternehmen über ihre Arbeit.

Schmuck- und Modemacherinnen, Fitness -und Wellnesseinrichtungen präsentieren sich ebenso wie der Frauennotruf, der Sozialdienst katholischer Frauen und das Müttergenesungswerk. Es gibt astrologische Beratung und „tolle Räder“ und das Bildunbgsprogramm der Volkshochschule. Am Ende des Tages, wenn die Pianistin Nathalia Malakova in die Tasten greift, sollen sich die Frauen, die sich auf das von Birgit Amrath-Schäfer und Sabine Niebergall organisierte Programm eingelassen haben, „noch größer, noch stärker fühlen“.

Das wünscht sich jedenfalls die Schirmherrin des Frauengesundheitstags, die Journalistin Katharina Fiedler. „Iss, damit Du groß und stark wirst, haben meine Mutter, meine schon ziemlich betagten Tanten und meine Großmutter zu mir gesagt, als ich klein war“, erinnert sie sich. „Die Frauen wussten, wovon sie sprachen. Einige hatten den Ersten, alle den Zweiten Weltkrieg erlebt. Hatten gehungert, waren hamstern gegangen und bei Bombenalarm mit den Kindern in den nächsten Bunker gerannt. Kriegsschicksale. So lange her, so weit weg“, sagt Katharina Fiedler. Heute ist die Welt eine andere, aber: „Groß und stark müssen Frauen heute aber immer noch sein“, weiß Katharina Fiedler. Die Einladung zum Frauengesundheitstag ist also die in unsere Zeit übertragene Aufforderung: „Iss was!“  Informationen gibt es im Frauenbüro des Regionalverbands, Telefon (0681) 506- 1900.

:: www. rvsbr.de

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