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Amina Figarova eröffnet Saarwellinger Jazzwochen

Die Gruppe um Pianistin Amina Figarova eröffnet die Jazzwochen.

Die Gruppe um Pianistin Amina Figarova eröffnet die Jazzwochen.

„Sketches“ (Entwürfe) ist ein bescheidener Titel für ihre Arbeit: Kunstvoll verwobene, liebevoll gespielte Arrangements hat Amina  Figarova für ihr weltweit agierendes Ensemble zusammengestellt. Sie bietet dem Publikum facettenreiche Stücke an, die von allen Musikern gespielt viele Dimensionen eröffnen. Sketches steht in der Tradition von Miles Davis, Horace Silver, Bill Evans and Herbie Hancock, allerdings modernisiert.

Amina Figarova ist in Baku, Aserbaidschan, geboren. Nach einer klassischen Ausbildung am Klavier wandte sie sich volksmusikalischen Elementen zu. Ende der 80er entdeckte sie den Jazz, studierte zunächst in den Niederlanden. Amina Figarova holt aus ihrer Musik alles heraus - nicht zuletzt mithilfe ihrer Begleitmusiker. Der Luxemburger Trompeter Ernie Hammes spielte schon 2010 zusammen mit Bob Mintzer in Saarwellingen. Der Bassist Jeroen Vierdag und der Drummer Chris „Buckshot“ Strik aus den Niederlanden sind gefragte Begleiter. Saxofonist Johannes Müller ist seit Jahren fester Bestandteil der „Saarwellinger Jazzwochen“.

Im Internet:

aminafigarova.com

johannesmueller.info

Weiter geht es eine Woche später, am Freitag, 9. März, um 20 Uhr das Trio um die deutsche Gitarristin Susan Weinert. In mehr als 3000 Konzerten weltweit hat sich Weinert mehr als bewährt. Ihr kraftvoller Stil, ihr virtuoser Umgang mit dem Instrument, ihr unverwechselbarer Sound und ihre anspruchsvollen Kompositionen sind ihr Markenzeichen.

Bei ihrem neuen Projekt, dem Susan Weinert Global Players Trio, schart sie Musiker um sich, die selbst als musikalische Weltreisende unterwegs sind, und ihre Erfahrungen einbringen.

Mit Sebastian Flaig aus Freiburg verpflichtete Weinert einen der interessantesten Percussionisten Europas. Seine stilistische Flexibilität macht ihn zu einem gefragten Musiker in der internationalen Jazz- und Worldmusic Szene. Er studierte an der Hochschule für Musik in Leipzig. Orientalische Perkussion lernte er in Istanbul bei verschiedenen Meistern, wie dem legendären Darabuka Virtuosen Misirli Ahmet.

Flaig ist Stipendiat von ’Yehudi Menuhin LiveMusicNow’ und ist mit eigenen Ensembles sowie verschiedenen Formationen aus der internationalen Jazz- und Worldmusic Szene unterwegs. Am Bass vertraut Susan ihrem Ehemann und langjährigen musikalischen Weggefährten Martin Weinert. Das Trio führt die Zuhörer in ein Soundgeflecht aus geheimnisvollen Harmonien und verwobenen Rhythmen.

Im Internet: susanweinert.com

Am Sonntag, 11. März, geht es schon vormittags um elf Uhr weiter: Rupert Stamms Programm „Mono“ füllt den Begriff des World Beat mit Jazz, Groove-Elementen der Musik Westafrikas und impressionistischen Klangeindrücken. In seinem Soloprogramm zelebriert er mit Marimba, Vibraphon und geräuschhaften Elementen eine Kombination aus afrikanischer und fernöstlicher Grundhaltung.

Stamm spielt verschiedene Instrumente, studierte an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt Orchesterschlagzeug und Vibraphon bei David Friedman an der Hochschule der Künste in Berlin. Außerdem besuchte er Kurse bei dem Djembévirtuosen Famoudou Konaté in Westafrika und nahm Unterricht bei Noumoudy Keita und Mawdo Suso. Von 1991 bis 2008 leitete er gemeinsam mit dem Perkussionisten und Schlagzeuger Jochen Krämer die Gruppe „Zabriskie Point“. Er schrieb unter anderem auch Musik für Hörspiele. Seit 2010 steht er solo auf der Bühne.

Im Internet:  rupertstamm.de 

Am Freitag, 16. März, um 20 Uhr betritt ein Veteran der Saarwellinger Jazzwochen die Bühne: Dizzy Krisch lernte mit sechs Jahren Klavier und mit neun Jahren Vibraphon. In den 60er Jahren gelangte er als Vibraphonist im Krisch Quartett, zusammen mit seinen Brüdern Claus (piano) und Thomas (bass) und dem Schlagzeuger Elmar Schrepfer, zu internationalem Ruhm. Das Quartett wurde damals als „jüngste Jazzband der Welt“ gefeiert. 1993 gründete er „The Dizzy Krisch Vibraphone Quartet“. Das Vibraphon ist eines der klassischen Instrumente im Jazz. Sein Programm „Vibraphone Diaries“ ist eien Hommage an die großen Vibraphonisten des Jazz. Krisch spielt Stücke der bedeutendsten Vibraphonisten: Angefangen beim swingenden, balladesken „Stardust“ eines Lionel Hampton über das bluesige „Bags Groove“ eines Milt Jackson bis hin zu den eigenwillig modernen Kompositionen eines Bobby Hutcherson durchstreift er verschiedene Epochen des Jazz. Dizzy Krisch zelebriert Dank seiner Virtuosität, seines Timings und Sounds, aber auch seinen stets exzellent ausgewählten Mitmusiker Sternstunden des Vibraphon-Jazz.

Im Internet: dizzy-krisch.de

Der Abschluss der Saarwellinger Jazzwochen gestaltet sich am Sonntag, 18. März, um elf Uhr, etwas melancholisch: „The Music of Peter Decker II" ist der Titel eines Tribute-Matinees. Erneut widmen sich zwei saarländische Formationen dem Werk des 2003 verstorbenen Saxophonisten und Komponisten Peter Decker.

Den ersten Teil des Konzerts bestreitet das Saxophonquartett „Saxagogik“ mit Arno Frey (Sopran- und Altsax), Monika Heinz (Altsax), Michael Benoit (Tenorsax) und Dietmar Rech (Baritonsax). Anschließend wird die Combo „Latin Q“ in der Besetzung Tom Scharf (Trompete / Flügelhorn), Michael Benoit (Tenorsax), Stefan Weis (Posaune), Dietmar Rech (Piano), Dominik Lauer (Schlagzeug) und Christian Weber (Kontrabass) ausgewählte Latintitel aus der Feder von Peter Decker interpretieren.

AUF EINEN BLICK

Die Termine:

Freitag, 2. März, 20 Uhr: Amina Figarova

Freitag, 9. März, 20 Uhr: Susan Weinert Global Players Trio Project

Sonntag, 11. März, elf Uhr: Rupert Stamm

Freitag, 16. März, 20 Uhr: The Dizzy Krisch Vibraphone Quartett

Sonntag, 18. März, elf Uhr: The Music of Peter Decker II

Alle Konzerte der Saarwellinger Jazzwochen finden im Kulturtreff Altes Rathaus, Vorstadtstr. 77, Saarwellingen statt.

Der Eintritt kostet jeweils acht Euro, ermäßigt sechs Euro. Zu den Matineen sonntags ist der Eintritt frei.

Karten gibt es unter Tel. (0 68 38) 9 00 7-2 01 oder -1 28.

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