Meldung aufgehoben: Saarland. B41. Gefahrenstelle durch defektes Fahrzeug auf der Johannisbrücke in Fahrtrichtung BAB 623, AD Friedrichsthal. (14:06)

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An Berliner Promenade wird tief gebohrt

365 Meter lang ist die Baustelle an der Berliner Promenade. Das neue Ufer soll bis 2012 fertig sein.Derzeit marbeitet ein riesiger Bohrer an der Promenade.

365 Meter lang ist die Baustelle an der Berliner Promenade. Das neue Ufer soll bis 2012 fertig sein.Derzeit marbeitet ein riesiger Bohrer an der Promenade.

Saarbrücken. Der Mann am Bohrgestänge sieht aus, als würde er mitten in Saarbrücken nach Öl suchen. Er ist von Kopf bis Fuß voller Schlamm, einem Gemisch aus Betonbrühe und wässrigem Sand. Es ist keine saubere Arbeit, die er hier gestern machte. Aber sie war wichtig für den Weiterbau der neuen Berliner Promenade (Fotoshow vom Oktober 2010). Eine Fachfirma hat seit dem Wochenende mit einem schweren Bohrer bis zu neun Meter tiefe Löcher in den Boden gefräst. Der Bohrer hatte es dabei nicht sonderlich schwer, versicherten die Arbeiter.



Sicheres Fundament

Der Untergrund aus Sandstein sei nicht so fest, wie andere Gesteinsformen. Aber genau das ist auch der Grund, warum für die späteren Neubauten ein sicheres Fundament mit diesen Bohrungen geschaffen werden muss. Kaum sind die Löcher in den Untergrund getrieben, stehen bereits die Betonmischer bereit, die den Beton über den Löchern ausgießen. „Wir lassen das einfach reinlaufen“, sagt einer der Arbeiter. Die Hauptarbeit hat der Mann am Bohrgestänge, er muss die Einzelelemente von Hand verschrauben und auch wieder zerlegen. Immer wieder braucht er den schweren Vorschlaghammer dafür. Aber er hat Routine – das merkt man. „Die Bohrpfahlarbeiten für die große Freitreppe der Berliner Promenade neben der Wilhelm-Heinrich-Brücke sowie für die Treppen- und Aufzugsanlage in Höhe Schifferstraße werden heute abgeschlossen. Den Bohrpfahlarbeiten gingen ab 2. Februar insgesamt 62 so genannte ,Kampfmittelsondierbohrungen' voraus.

Keine Bomben oder sonstige Kampfmittel

Nachdem gesichert war, dass sich keine Bomben oder sonstige Kampfmittel dort befinden, wurden die 56 Bohrpfähle mit einem Durchmesser von 90 Zentimetern und einer mittleren Länge von 6,50 Metern gebohrt, verstärkt und betoniert“, erklärt Stadtpressesprecher Thomas Blug. Die Arbeiten sind jetzt abgeschlossen. Nun schließen sich im Bereich der großen Freitreppe Kanalbauarbeiten an. Danach werden die Bohrpfahlköpfe mit verstärkten „Zerrbalken“ verbunden. Die Zerrbalken sorgen dafür, dass die Lasten der Wände und Decken auf die Bohrpfähle abgeleitet werden. bub
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