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An der Entenmühlstraße brannten gestern Garagen und Schuppen – Keine Verletzten

Nachrichten aus der Region Homburg.

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Homburg. Ein Brand in der Homburger Entenmühlstraße hat gestern Nachmittag alle Homburger Löschbezirke auf Trab gehalten: Kurz nach 16 Uhr hatte ein Zeuge einen Garagenbrand hinter einem Wohnhaus im Kreuzungsbereich Entenmühlstraße/Am Stadtbad gemeldet. Als die Homburger Wehren dann kurz darauf dort eintrafen, standen zwei Garagenanbauten und ein großer Schuppen bereits „komplett in Flammen“, so einer der Feuerwehrleute. Die große Herausforderung für die Einsatzkräfte unter Führung von Arne Eis, Einöds Löschbezirksführer und als stellvertretender Homburger Wehrführer Einsatzleiter vor Ort: Lange Zeit war nicht klar, ob sich Personen zum Zeitpunkt des Brandes im Bereich Garagen/Schuppen aufgehalten hatten. Laut ersten Zeugenaussagen war von vier Menschen die Rede, die sich zum Zeitpunkt des Brandes dort möglicherweise aufgehalten hatten.

Da dies zunächst unklar blieb, waren sehr viele Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes vor Ort, ebenso wie der Rettungshubschrauber Christoph 16 aus Saarbrücken, der auf einem nahe gelegenen Parkplatz landete. Der hatte einen weiteren Notarzt an Bord. Doch glücklicherweise erwiesen sich diese vorsorglichen Maßnahmen als unnötig. Um kurz vor 17 Uhr gab Arne Eis Entwarnung: Keine Menschen waren zu Schaden gekommen. Der Brand hatte allerdings den kompletten Schuppen und die angebauten Garagen bis auf die Grundmauern zerstört. Nach Ende der Löscharbeiten zog Arne Eis eine erste Einsatzbilanz – und verdeutlichte noch einmal die emotionale Belastung, die zu Beginn der Löscharbeiten angesichts der unklaren Lage geherrscht hatte: „Wenn man hört, dass vier Personen vermisst werden und man dann sieht, dass vor Ort alles in Flammen steht, dann geht der Puls schon schneller.“ Zudem hätte, so Eis, die Gefahr bestanden, dass das Feuer auf das unmittelbar an der Straße liegende, eigentliche Wohnhaus hätte übergreifen können.

Für die Homburger Feuerwehrleute, unterstützt von der Werksfeuerwehr von Bosch, bestand eine weitere Bedrohung. Arne Eis: „In Garagen werden oft gefährliche Güter gelagert, Gasflaschen, Spraydosen und Ähnliches. Da muss man sehr auf die Eigensicherung der Einsatzkräfte achten.“ Zur Brandursache und zur Schadenshöhe gab es gestern noch keine weiteren Informationen, die Ermittlungen wurden nach Ende der Löscharbeiten vom Kriminaldienst übernommen, so die Homburger Polizei auf Nachfrage unserer Zeitung. Vor Ort gab es allerdings die inoffizielle Einschätzung, dass der Brand keine wesentlichen Werte vernichtet habe, weder bei den Gebäuden selbst noch bei den dort gelagerten Gegenständen.
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