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Anwohner einer Straße in Dudweiler können endlich auf Hilfe hoffen

Nachrichten aus der Region Saarbrücken.

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Dudweiler. Es war im Juli, als Leser-Reporterin Birgit Derissen und andere aufgebrachte Anwohner der Straße „In den kurzen Rödern“ in Dudweiler unsere Zeitung kontaktierten. Sie beklagten vehement, dass ihre Straße (zwischen Neuhauser Weg und Herrensohrer Weg) in miserablem Zustand sei und sie unter erheblichem Lärm und Erschütterungen durch den motorisierten Verkehr zu leiden hätten (SZ vom 30. Juli). Ihre Anliegen blieben nicht ungehört, denn am 25. August war – auf Anweisung von Saarbrückens Oberbürgermeisterin Charlotte Britz – Ortstermin mit Fachleuten der Landeshauptstadt und rund 20 Anwohnern, um die Probleme genauer zu besprechen und Abhilfe zu schaffen.

Wie Saarbrückens Bürgerreferent Robert Mertes gestern mitteilte, ist inzwischen ein Großteil der Anliegen überprüft worden. Und einiges habe man veranlasst, um die Situation in der Straße In den kurzen Rödern zu verbessern. So sei auf Anordnung der Straßenverkehrsstelle das Hinweisschild auf den Stadtteil Herrensohr an der Einmündung Neuhauser Weg schon entfernt worden. Damit, so Robert Mertes, könne man erreichen, dass der ortsunkundige Verkehrsteilnehmer den Weg nach Herrensohr nicht mehr durch die Straße wählt. In Höhe der Verkehrsschilder, die die Geschwindigkeit auf 30 km/h reduzieren, sei auch schon auf die Fahrbahn zusätzlich die Zahl „30“ aufgemalt worden. Auch werde die Bezirksverwaltung Dudweiler dafür sorgen, dass der Bürgersteig in den Bereichen freigeschnitten wird, in denen die Stadt Anlieger sei. Die privaten Anlieger würden zudem aufgefordert, ebenfalls ihrer Verpflichtung nachzukommen. Außerdem werde man die Firmen, die den Gehweg und die Fahrbahn verschmutzen, schriftlich auf ihre Reinigungspflicht hinweisen.

Überdies werde die Straße in die Wochenplanung der Verkehrsüberwachung aufgenommen und in regelmäßigen Abständen Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt – auch zu den von den Anwohnern gewünschten Zeiten am frühen Morgen und am späten Nachmittag. Mertes: „Zudem werden wir den ruhenden Verkehr kontrollieren, um unter anderem gegen Gehwegparker vorzugehen.“

Am späten Nachmittag des vergangenen Montag erfolgte bereits eine Tempo-Messung Richtung Alleestraße. In knapp eineinhalb Stunden, so die Verwaltung wurden in der 30er- Zone 109 Fahrzeuge überprüft. Mit folgendem Ergebnis: 40 Fahrzeuge fuhren manierlich und 69(!) zu schnell, darunter drei Fahrzeuge, die mit 61-70 km/h unterwegs waren. Derweil, so Mertes, überprüfe der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) einen von den Anwohnern monierten Gully, in dessen Umfeld das Wasser bei Starkregen nicht richtig abläuft. Die beim Ortstermin am 25. August erwähnten Firmen, die die Straße als Abkürzung nutzen und damit für eine zusätzliche Belastung sorgen, würden von der Stadt auf alternative Fahrtrouten hingewiesen.

Und noch eine freudige Nachricht für die geplagten Bürger: Sobald der städtische Haushalt von der Landesregierung genehmigt sei, teilt Oberbürgermeisterin Charlotte Britz mit, werde man einen ersten Teil der Fahrbahn ab Ecke Herrensohrer Weg/Alleestraße bis zur Hausnummer 45 instand setzen. Die Ausschreibung der Bauarbeiten sei schon vorbereitet.

Und: Fürs Jahr 2012 sei vorgesehen, weitere Bereiche der Straße in Richtung Neuhauser Weg zu sanieren.

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