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Arbeitsloser Hasborner bricht mindestens 13 Mal im Heimatort ein



Hasborn-Dautweiler. Die Sorge war groß. Denn ein Einbrecher schlich immer und immer wieder durch den Tholeyer Ortsteil Hasborn. Die Objekte seiner Begierde: Vereinsheime. Hier stieg er ein und richtete teils mächtigen Schaden an. Lange Zeit blieb der Täter unbekannt. Nun aber scheint der Fall geklärt, wie die St. Wendeler Polizei berichtet. Demnach fassten Ermittler nun einen 40-Jährigen.

Der Mann, selbst Hasborner, soll seit 2011 seine kriminellen Streifzüge in seinem Heimatort gestartet haben. Dabei hatte er es offensichtlich auf alles abgesehen, was irgendeinen Wert darstellte. So ließ er unter anderem CD-Spieler und Videorekorder mitgehen. Auch technisches Arbeitsgerät packte er zum Diebesgut. Lebensmittel sowie Getränke sackte er laut Beamten ebenfalls ein.

Dann legte sich die Sache, es wurde ruhiger, der mutmaßliche Täter zog sich zurück. Um dann Ende des vergangenen Jahres erneut loszulegen. Die Einbrüche in Hasborn häuften sich abermals. Und es wurden auch die selben Vereinshäuser wie zuvor ein weiteres Mal heimgesucht. Zusätzlich widmete er sich auch neuen Gebäuden, wie beispielsweise dem katholischen Pfarrgemeindehaus, in das er dann gleich mehrfach einstieg.

Nach bisherigen Nachforschungen kommen die Polizisten auf 13 Fälle. Der überführte Arbeitslose habe einen Großteil derer mittlerweile gestanden. Und bei ihm lagerte auch eine Auswahl der Beute. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 15 000 Euro. Den Löwenanteil machen die Einbrüche selbst aus, bei denen er Türen und Fenster beschädigte. Der Mann bleibt bis auf Weiteres auf freiem Fuß.

Noch zwei ungeklärte Fälle

Es stehen noch zwei Ermitlungsergebnisse aus, wie ein Behördensprecher gestern mitteilte. In der Nacht auf den 15. Januar war sowohl bei der Feuerwehr als auch beim Sportverein, beide wiederum in Hasborn, eingebrochen worden. Ob die Taten ebenfalls aufs Konto des nun Ertappten gehen, sei noch unklar.
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