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Arbeitslosigkeit im Saarland gestiegen

Quelle: Agentur für Arbeit, Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland.

Quelle: Agentur für Arbeit, Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland.



Saarbrücken. In den ersten vier Wochen des Jahres 2010 hat die Arbeitslosigkeit im Saarland deutlich zugenommen. Das teilt die Bundesagentur für Arbeit mit. Neben saisonalen Gründen habe sich die weiterhin schwierige wirtschaftliche Lage auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt.

Die Zahl der Saarländer ohne Job sei im Januar  um knapp 3400 auf insgesamt 41.000 gestiegen. Innerhalb der letzten zwölf Monate habe die Zahl der Arbeitslosen um knapp 2200 zugenommen. Die Arbeitslosenquote stieg damit im Vergleich zum Vorjahr von 7,6 auf 8,1 Prozent.

Wie sich der Arbeitsmarkt weiter entwickelt, lässt sich nach Ansicht der designierten Leiterin der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland, Heidrun Schulz, zur Zeit nur schwer einschätzen. Auf der einen Seite gäbe es viele positive Signale - zum Beispiel mehr Auftäge aus dem Ausland und optimistischere Einschätzungen von Seiten der Wirtschaft. Auf der anderen Seite nehme aber auch der Druck auf die Betriebe zu, die Produktivität zu verbessern. Das könne zum Verlust von Arbeitsplätzen führen, fürchtet Schulz. „Ich hoffe, dass das Kurzarbeitergeld der Bundesagentur für Arbeit den Betrieben noch lange helfen kann, die bestehenden Arbeitsplätze zu sichern", sagte Schulz.

Weil die Betriebe aber auch bei der Kurzarbeit einen Teil der Personalkosten selbst tragen müssen, könne es irgendwann Entscheidungen gegen eine Fortführung der Kurzarbeit und für Personalreduzierungen geben. "So realistisch sollten wir die Entwicklung schon sehen", meint Schulz. Gleichzeitig äußert sie vorsichtigen Optimismus: "Wegen der aktuellen wirtschaftlichen Erholung kann es aber glimpflicher ausgehen, als wir vielleicht noch vor einem halben Jahr angenommen haben."

In den einzelne Regionen des Saarlandes ist die Arbeitslosigkeit unterschiedlich stark gestiegen. Die stärksten Zunahmen gab es in den Kreisen St. Wendel (plus 15,3 Prozent) und Neunkirchen (plus elf Prozent). Die regionalen Arbeitslosenquoten reichen damit jetzt von 5,6 Prozent in St. Wendel und 6,3 Prozent in Merzig-Wadern bis zu 10,7 Prozent im Regionalverband Saarbrücken. 
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