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„Artmospäre“ lockt am Samstag mit ungewöhnlichen Spielarten von Kunst und Kultur

Nachrichten aus der Region Homburg.

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Eine Stadt voller Kunst, das soll die Homburger Artmospäre sein. Zum zweiten Mal soll am kommenden Samstag, 31. August, von zehn bis 17 Uhr, l aus dem historischen Marktplatz, dem Ilmenauer- Platz und Teilen der Eisenbahnstraße ein buchstäbliches offenes Atelier werden. Malerei, Fotografie, Bildhauerei, Objektkunst, Grafik – die Liste dessen, was die Künstlerinnen und Künstler präsentieren wollen, umfasst nahezu alle Spielarten. „Nachdem die erste Artmosphäre im vergangenen Jahr schon ein Erfolg war, haben sich für 2013 fast doppelt so viele Künstler angemeldet“, so Raimund Konrad, Homburgs ehrenamtlicher Beigeordneter für Kultur. In absoluten Zahlen bedeute dies 48 Anmeldungen von Einzelkünstlern oder Künstlergruppen, „so werden wir auf rund 60 Künstler kommen“.

Die Homburger Artmosphäre biete, so Konrad weiter als Plattform Künstlern eine Möglichkeit der Präsentation, die diese so oft nicht hätten. Zudem sei eine solche Veranstaltung auch ein Aushängeschild für die Homburger Altstadt. Aufgrund der großen Resonanz habe man sich, erläuterte der Kulturbeigeordnete, in diesem Jahr auch zu einem Rahmenprogramm entschlossen. „Dies besteht zum einen natürlich aus dem Musiksommer mit dem Jazzfrühschoppen auf dem historischen Marktplatz. Zur Auflockerung der Artmosphäre haben wir zusätzlich noch das Musik- Trio Ampless engagiert, das als Walking-Act in der Altstadt unterwegs sein wird. Zudem gibt es Auftritte des Pantomimen Ron Agenant.“ Und auch eine Sommerserenade des Kreis-Chorvebandes um 17 Uhr soll die zweite Homburger Artmosphäre dann ausklingen lassen. Eine weitere Attraktion soll ein „Table Blanche“ der Initiative Homburger Altstadt als Pendant des Pariser „Dine en blanc“ werden. Laut Info-Flyer der Artmosphäre soll gegen 14 Uhr im Bereich Eisenbahnstraße/ Untergasse getafelt werden - natürlich in weiss.

Francoise Mathis-Sandmaier, die als Kuratorin der Artmospähre im Gespräch mit unserer Zeitung darauf hinwies, dass es nicht nur darum gehe, Kunst zu sehen, sondern auch den Künstlern bei der Arbeit zuzuschauen, verdeutlichte auch den grenzüberschreitenden Charakter des Kunst-Events. „Wir haben eine Gruppe von Künstlern aus La Baule, die sich am kommenden Samstag engagieren wird. Und auch aus der Region Forbach haben wir Rückmeldungen von zwei Künstlerinnen. Das passt natürlich ganz wunderbar zum 50. Jahrestag des Elysee-Vertrages.“

Mathis-Sandmaier verwies nachdrücklich auch auf zahlreiche Mitmachaktionen, die den offenen und interaktiven Charakter der Homburger Artmosphäre zusätzlich unterstreichen sollen. Zudem laufe von zehn bis 16 Uhr in der Galerie Veith eine Benefizausstellung mit 36 Künstlern, auch das Artificium vom Martina Metzger beteilige sich an der zweiten Artmosphäre. Mathis-Sandmaier: „Es gibt an diesem Tag offene Ateliers in der Innenstadt, in Erbach und in Kirrberg.“

So werde sich, da waren sich Konrad und Mathis-Sandmaier sicher, Homburg am kommenden Samstag zu einer „begehbare Kunstschatulle für das breite Publikum verwandeln wird“.

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