A620 Saarlouis - Saarbrücken Zwischen AS Völklingen und AS Saarbrücken-Klarenthal in beiden Richtungen Gefahr durch Personen auf der Fahrbahn (20:47)

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Aschenbecher-Angriff: 4 Jahre Gefängnis

Saarbrücken. Gleichzeitig ordneten die Richter die Unterbringung des 38-Jährigen in einer Entziehungsanstalt an. Dort wird der aus zerrütteten Verhältnissen stammende Angeklagte voraussichtlich zwei Jahre seiner Haftzeit in Zwangstherapie verbringen müssen. Vielleicht schaffe es der Angeklagte auf diesem Weg, seine Alkoholprobleme und seine Aggressivität im betrunkenen Zustand in den Griff zu bekommen, so das Gericht. Diese Wechselwirkung zwischen Alkohol und Gewalt zieht sich wie ein roter Faden durch das Vorstrafenregister des Mannes. Es reicht zurück bis ins Jahr 1992 und umfasst rund 20 Delikte wie Fahren ohne Fahrerlaubnis, Unfallflucht, Diebstahl, Beleidigung, Sachbeschädigung, Bedrohung, Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte.

Zwei Mal musste der Mann, der mit etwa zwölf Jahren anfing, zu trinken, Haftstrafen verbüßen. Eine psychiatrische Gutachterin: Der Angeklagte sehe sich selbst regelmäßig als Opfer äußerer Umstände. Darauf reagiere er mit dem Gefühl von Ohnmacht und Wut. Dann trinke er Alkohol und werde aggressiv. So war es nach Aussage des 38-Jährigen auch am 31. Januar 2010. Damals sei er nach einer Kneipentour gegen 21.30 Uhr in dem Lokal in Friedrichsthal gelandet. Dort habe er sich nicht willkommen gefühlt und die Wirtin beschimpft. Als diese schließlich von der Küche aus die Polizei rufen wollte, ging er hinterher, griff zu einem großen Aschenbecher und schlug zwei Mal zu. Er traf Genick und Hinterkopf der 44-Jährigen. Sie fiel hin, erlitt unter anderem eine Platzwunde. Zwei Gäste kamen der Frau zu Hilfe und überwältigten den Angeklagten. wi
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