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Attacke auf Passanten: Viereinhalb Jahre Haft für Homburger (43)

Schon zum zweiten Mal  innerhalb von zwei Jahren wurde ein 43 Jahre alter Schrotthändler aus Homburg zu  viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.

Schon zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren wurde ein 43 Jahre alter Schrotthändler aus Homburg zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.

Saarbrücken. Ein 43 Jahre alter Schrotthändler aus Homburg muss für weitere viereinhalb Jahre ins Gefängnis. Zur gleichen Strafe war er bereits Anfang 2011 wegen seiner Beteiligung am gewaltsamen Tod einer Witwe bei einem Hauseinbruch in Homburg verurteilt worden. Nun ging es vor dem Landgericht darum, dass der Angeklagte gemeinsam mit einem Bekannten am 16. Oktober 2011 in der Homburger Innenstadt grundlos einen Passanten zusammengeschlagen und - getreten haben soll.

Das 37 Jahre alte Opfer hatte am Tattag gegen zwei Uhr nachts vor einem Lokal gestanden. Unvermittelt hätten dann der Angeklagte und sein bereits verurteilter Mittäter den Mann angegriffen und mit wachsender Intensität misshandelt. Als der 37-Jährige versuchte, in die Gaststätte zu fliehen, hätten ihn die Angreifer gewaltsam daran gehindert. Einer habe ihm das Handy weggenommen, damit er nicht die Polizei rufen konnte. Dann sei das Opfer in einen Hinterhof gezerrt und mit Fußtritten ins Gesicht schwer verletzt worden. Knapp drei Wochen später wurde der Angeklagte festgenommen.

Der Schrotthändler ist für Polizei und Justiz kein Unbekannter. Nach mehreren Vorstrafen wegen Eigentumsdelikten hatte er Anfang 2011 schon einmal als Angeklagter vor dem Landgericht gesessen. Damals ging es um den Tod einer 77 Jahre alten Witwe in deren Wohnung. Dazu stellten die Richter 2011 fest: Der Schrotthändler habe wenige Tage vor der Tat im Februar 2010 Schrott im Haus der Frau abgeholt. Daraufhin habe er wohl geglaubt, dass dort mehr zu holen sei und habe diesen Tipp zwei Bekannten gegeben. Die seien dann in das Reihenhaus eingestiegen, während der Schrotthändler draußen Schmiere stand. Als die Witwe sich im Haus wehrte und schrie, hätten die Eindringlinge sie erdrosselt.

Das Einbrecher-Duo wurden wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Schrotthändler wurde damals zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Diese Strafe hatte er noch nicht angetreten, als er Ende 2011 in Homburg vor dem Lokal zuschlug. Nun muss er beide Strafen absitzen – insgesamt rund neun Jahre. wi

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