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Atze Schröder fordert Revolutionen

Atze Schröder.

Atze Schröder.

Ihr Programm heißt „Revolution“. Was müsste Ihrer Meinung nach dringend in Deutschland verändert werden?
Schröder: Wenn jetzt Hartz IV um fünf Euro erhöht wird, Banker 20 Millionen kassieren und andere wegen einer Frikadelle raus geschmissen werden, ist es nicht mehr weit bis zur Revolution. Dann wäre sicherlich noch eine Revolution des guten Geschmacks notwendig. Ich war jetzt in Afrika. Die sind da so gut darauf. Vielleicht wäre hier auch mal wieder eine Revolution der guten Laune angesagt.

War Atze eigentlich schon als Kind ein Revolutionär?
Schröder: Ich habe heute Nacht einen Beitrag über ADHS-Kinder gesehen. Da habe ich gesagt: ,Oh, wenn das bei mir nicht mal so ganz versteckt auch der Fall war.' Nein, ich war ein netter Kerl – das sagt zumindest meine Mutter – aber gut schlafen konnte sie auch nicht.

In Ihrem Programm wettern Sie gegen Promis wie Guido Westerwelle, Oliver Pocher und Verona Pooth. Wie reagieren diese, wenn sie Atze begegnen?
Schröder: Sandy, die Freundin von Oliver Pocher, hat mich mal auf Mallorca gefragt: ,Musst du eigentlich immer so viele Witze über mich machen?' Ich konnte einfach nur ,Ja' sagen. Westerwelle habe ich auch schon mehrfach getroffen. Und da muss man leider sagen, dass er im direkten Gespräch sehr nett ist. Man sollte gar keinen mehr kennen lernen, am Ende sind ja doch alle nett (lacht).

Ist man als Komiker nicht auch im Privatleben permanent auf der Suche nach lustigen Alltags-Situationen, um diese dann ins Programm aufzunehmen?
Schröder: Oh ja. In bestimmten Städten weiß ich schon meine Stellen, wo ich auf jeden Fall Kaffee trinke, um mir anzugucken, wer da so vorbei kommt. Ich beobachte gerne. Das ist fast mein liebstes Hobby.



Haben Sie in Kürze neue TV-Projekte geplant?
Schröder: Ich mache wieder den „Comedy-Adventskalender“ und den Comedy-Olymp, bei dem die Altmeister nochmal auftreten. Aber ansonsten liegt das Hauptaugenmerk im Moment auf der Tour.

Sie haben früher mal als Tanzlehrer gearbeitet. Wäre die RTL-Promi-Tanz-Show „Let's Dance“ nicht was für Sie?
Schröder: Nee, ich habe ja gut zu tun. „Let's Dance“ ist ja eher die letzte Station vor der richtigen Arbeit. Da werde ich nie zu sehen sein. Ich gehe dann lieber zum Tiefbau.



Karten gibt es im Vorverkauf bei der Saarbrücker Zeitung, Tel. 01805 280133. 
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