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Auch in Homburg waren die Weiber los

Homburg/Erbach. Über 2000 begeisterte Narren im Sportzentrum Erbach, in Homburg ein seit Wochen ausverkaufter Saalbau beim Weiberdonne (Fotoshow: Weiberfaaasend im Püttlinger Trimmtreff): Ja, die Fastnachsession ist am Donnerstag im besten Sinne in ihre extra heiße Phase gestartet. Verboozt bis zum Anschlag, aufgedreht bis zur letzten Gewindewindung ließen es die Weiber und ihre, zumindest in dieser Nacht, männlichen Untertanen ordentlich krachen. Im Erbacher Sportzentrum hieß das für die Organisatoren vom SSV Homburg-Erbach: Strahlende Gesichter von einem Narren-Ohr bis zum anderen.


„Wir haben uns nicht vorgestellt, dass so viele Leute kommen. Das sind deutlich mehr als im vergangenen Jahr. Und der Zustrom der Besucher reißt noch nicht ab“, begeisterte sich Hardy Scherer, Leiter der Judo-Abteilung und einer der Organisationsverantwortlichen der Erbacher Weiberfastnacht. „Wir sind foh, dass so viele Menschen heute Abend hierher kommen und sich bei uns wohlfühlen.“ Diese Feststellung musste den Machern vom SSV einfach gut tun, hatte doch die Premiere des Weiberdonners im Homburger Saalbau im vergangenen Jahr zu Befürchtungen geführt, es könnte nicht genug närrisches Potential für alle da sein. Hardy Scherer: „Die Veranstaltung hier wendet sich vor allem an junge Leute. Da wir ein Verein sind, der vor allem für diese jungen Leute arbeitet, sind wir darüber sehr froh. Wir vom SSV haben das Konzept der jugendorientierten Stadt Homburg voll übernommen.“

Gefragt nach dem Aufwand, den ein Verein wie der SSV betreiben müsse, um eine solche Großveranstaltung auf die Beine zu stellen, sagte Scherer: „Das ist Wahnsinn. Vom Aufbau bis zum Abbau sind wir mit rund 120 ehrenamtlichen Helfern im Einsatz. Aber unsere Mitglieder engagieren sich gerne, weil sie wissen, was wir mit dem Geld machen. Es fließt in die Jugendförderung.“ Für die Fans der Erbacher Weiberfastnacht hatten sich Scherer und Co auch in diesem Jahr wieder ein perfektes Bühnenprogramm gebastelt: Mit der Band Bruise sorgten Lokalmatadoren für ein stetiges Hochkochen der Narren-Scharen bis zum Siedepunkt und ein bisschen drüber. Dem standen auch die Barmherzigen Plateausohlen in nichts nach, die mit ziemlich überzeugenden Schlagercovern für rhytmische Massenbewegungen sorgten.

Und im Saalbau beim Weiberdonner? Auch da gings über drei Etagen hoch her. Seit Wochen ausverkauft, hat sich diese Party schon in kürzester Zeit etabliert, bei einem etwas älteren Publikum als in Erbach. Gitarrist Martin Hartmann von der Band Take Five, die zusammen mit Elliot im großen Saal den Weibern Dampf unterm Rock machten, zeigte sich dann auch entsprechend zufrieden. „Ausverkauft, was soll man sonst sagen!“ Mit Disco-Zonen im Ergeschoss, einem Partyzelt auf der Zweibrücker Straße, Live-Musik im großen Saal und der Homburger Narrenzunft an der Sektbar im Dachgeschoss konnte aber auch gar nix schiefgehen.

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