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Auch in Völklingen haben Reifenhändler zu tun

Völklingen/Warndt. So schnell wie die Spezialisten in der Formel Eins müssten die Techniker in den Autowerkstätten und den Reifen-Centern sein, um der großen Nachfrage der Autobesitzer nachzukommen. Die wollen jetzt, rechtzeitig vor der ersten Glätte, die Winterreifen an die Karossen bringen.

Das Geschäft brummt

Schauplatz Globus Reifen-Center am Café Umwalzer. Alle paar Minuten öffnet sich eines der Rolltore, ein Auto fährt hinaus, ein anderes hinein. Und auch andernorts geht es pausenlos rund. Alexander Krämer von Reifen-Jungfleisch an der Karolinger Brücke unterbricht kurz seine Arbeit. Dass sich der Sommer bis weit in den September ausgedehnt hat, ist den Autofahrern offenbar egal. „Für die meisten gilt die Faustregel: Von Oktober bis Ostern sollten die Winterreifen drauf sein“, so Krämer. Die Zeit drängt, zumal in den Werkstätten das wintertaugliche Gummi knapp werden kann. Einen Termin könne Krämer derzeit noch am folgenden Tag vergeben, aber nur, wenn die gewünschten Pneus da sind. Wer seine Räder mitbringt oder in der Firma eingelagert hat, hat keine Probleme. Wer eine spezielle Felgengröße ordern muss, oder auf eine Marke besteht, muss sich aber bis zu drei Tagen gedulden. Seit anderthalb Wochen geht es auch bei der Firma Viot in Nassweiler rund, wo Petra Jungfleisch ans Telefon geht.



„Es kommt auf Größe und Hersteller an, ob die Reifen vorrätig sind.“ Die Frage nach dem Termin beantwortet sie mit: „Nächste Woche, vorher geht es nicht.“ Unter anderem, weil die Werkstatt auch die üblichen Arbeiten wie Ölwechsel, Inspektionen und Reparaturen zu bewältigen hat. Und im Globus? Sascha Müller lenkt gerade sein Auto auf den Parkplatz am Café Umwalzer. „Ich habe wohl Glück gehabt, ich hatte die neuen Schlappen ratz-fatz auf meinem Golf“, sagt er. Das mit dem Termin beim Globus-Reifen- Center habe zügig geklappt: „Das liegt aber bestimmt daran, dass ich ziemlich flexibel bin.“

Selbst ist der Autofahrer

Wer handwerklich begabt ist, kann die Reifen selbstverständlich auch selbst wechseln. Alexander Krämer informiert, worauf dann zu achten ist: „Die Reifen sollten auf keinen Fall älter als zehn Jahre sein.“ Dann seien die Weichmacher weitgehend ausgedünstet, das Gummi nicht mehr elastisch genug. Außerdem empfiehlt er, vor der Montage die Profiltiefe und die Laufflächen auf Auffälligkeiten zu prüfen. Ist das Profil ungleichmäßig abgefahren, können Automechaniker daraus auf Schäden an der Karosserie oder falschen Reifendruck schließen. Auch wenn der Reifenkörper irgendwelche Beulen aufweisen sollte, sollte er nicht mehr montiert werden. Empfehlenswert sei es, die Reifen mit dem in der Bedienungsanleitung angegebenen Drehmoment anzuziehen und nach einer bestimmten Fahrleistung die Festigkeit der Schrauben erneut zu prüfen.
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