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Auersmacher feiert ein neues Dorfest

Das Auersmacher Dorffest bekommt einen Nachfolger: »Es neie Auerschmacher Feschd«.

Das Auersmacher Dorffest bekommt einen Nachfolger: »Es neie Auerschmacher Feschd«.

Auersmacher. Nach 31 Jahren kam das Aus. Auersmacher feierte 2010 das 32. und letzte Dorffest. Aber es bekommt einen Nachfolger: „Es neie Auerschmacher Feschd“. Vom 29. bis 31. Juli und damit später als sein einst kultiger Vorläufer, geht es, wie schon die Dorffeste, in der Mitte des bäuerlichen Ortes über die Bühne.

„Nein, das haben wir nicht verändert“, heißt es vom Veranstalter, der Arbeitsgemeinschaft (AG) Auersmacher Vereine. Die AG hatte in den Achtzigern und Neunzigern das Dorffest zur beliebtesten Freiluftparty an der Oberen Saar gemacht. Das in den Boom-Jahren viertägige Programm lockte bis zu 20 000 Gäste in die Gassen um die Kirche.

2010 zogen Macher die Notbremse

Doch die einst so verblüffende Strahlkraft des Dorf-Spektakels verblasste. Die Lücken an den Biertischen wuchsen von Jahr zu Jahr. 2010 zogen die Macher die Notbremse. Bescheidene Besucherzahlen hatten an den ohnehin schon seit Jahren beklagten Abwärtstrend angeknüpft. „Nach monatelangen Vorbereitungen waren viele der Verantwortlichen wegen der schlechten Ergebnisse ernüchtert“, blickt die Vereins-AG zurück. Ging die schlechte Bilanz vor allem auf die vielen Feiern ringsum zurück? Oder lagen die Gründe beim Dorffest selbst? Zu genau dieser Einschätzung kamen die selbstkritischen Macher.

„Das Dorffest, in dieser Form vor 30 Jahren entstanden und seitdem nur im Detail weiterentwickelt, hatte sich einfach überlebt.“ Ein Konzept, drei Tage lang durchgezogen, war zwar den Gästen in den ersten Jahren und Jahrzehnten genug. „So etwas wird aber heute nur noch den Ansprüchen weniger Besucher gerecht.“

Mut zum Neuen soll Dorffest-Nachfolger zum Knüller machen

Schon wenige Wochen später zeigten die Auersmacher, dass sie auch anders feiern können. Sie holten die gute alte Zeit in die Dorfmitte zurück und wuschen in einem Wettbewerb wie die Altvorderen mit Kesseln, Wannen, Bürsten und Waschbrettern. Drei Tage lang hatten 25 Mitglieder des Förderkreises für Heimatmuseum und Dorfgeschichte alles aufgebaut und kümmerten sich schließlich um mehr als 300 Gäste. Der Mut zum Neuen soll den nächsten Nachfolger des Dorffestes zum Knüller machen. Immerhin unterscheidet sich das kommende Juli-Spektakel mit seinen drei thematisch voneinander abgegrenzten Tagen so sehr von der einstigen Dorfgaudi, dass es kurzum „Es neie Auerschmacher Feschd“ heißt. „Jeder Tag auf dem Feschd stellt ein ganz eigenes Erlebnis dar“, versprechen die Vereine

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