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Auf dem "Betze" regiert die Tiefstapelei - noch!

Abheben verboten: Dreieinhalb Jahre nach dem Bundesliga-Abstieg fehlt dem 1. FC Kaiserslautern nur noch ein Sieg zum Halbzeittitel, doch auf dem Betzenberg regiert weiter die Tiefstapelei. „Am Ende der Saison zählt es, nicht zur Winterpause“, sagte Lauterns Angreifer Erik Jendrisek vor dem Derby in der 2. Fußball-Bundesliga am Freitag gegen die TuS Koblenz. „Letztes Jahr standen wir nach der Vorrunde auch auf einem Aufstiegsplatz. Und im Endeffekt standen wir dann doch mit leeren Händen da.“ Fast schon vorentscheidenden Charakter hat am 16. Spieltag das Keller-Duell zwischen FSV Frankfurt und Schlusslicht Rot Weiss Ahlen.

Elf Siege, erst eine Niederlage - bisher lief die Hinrunde für Lautern nach Maß. „36 Punkte, das ist schon eine sensationelle Ausbeute“, sagt Vorstandschef Stefan Kuntz. Doch im Derby gegen die in Abstiegsnöten steckenden Koblenzer erwartet die „Roten Teufel“ am Freitag alles andere als ein Spaziergang. „Wir wissen um die Schwere des Spiels“, sagt Lauterns Coach Marco Kurz. „Jeder muss seine Leistung abrufen und über 90 Minuten alles geben.“

Als einziges Team kann Verfolger FC St. Pauli den Pfälzern noch den Halbzeittitel streitig machen, doch bereits jetzt herrscht im Freudenhaus der Liga vollste Zufriedenheit. „Alles was nun noch kommt, ist Zugabe. Es sind sechs Bonuspunkte zu gewinnen, und das wollen wir schaffen“, sagt Trainer Holger Stanislawski vor dem Heimspiel am Sonntag gegen die schwächelnde SpVgg Greuther Fürth.

„Auf die 32 Punkte, die wir nach 15 Spieltagen vorweisen können, darf man zu Recht stolz sein.“ Nach drei Niederlagen in Serie will Absteiger Arminia Bielefeld gegen Neuling 1. FC Union Berlin den dritten Tabellenplatz unbedingt verteidigen.

In Lauerstellung ist ein Verfolger-Trio: Fortuna Düsseldorf will gegen Rot-Weiß Oberhausen erneut seine Heimstärke unter Beweis stellen. Der FC Augsburg muss im Derby bei 1860 München antreten, der MSV Duisburg gastiert beim Karlsruher SC. Zudem erwartet Alemannia Aachen Neuling SC Paderborn, im Ost-Derby empfängt Energie Cottbus am Montag Hansa Rostock.

„Wir haben jede Woche ein Endspiel, aber ich glaube an meine Mannschaft“, sagt Frankfurts Coach Hans-Jürgen Boysen vor dem Abstiegsgipfel zuversichtlich. Erst zwei Siege konnten die Hessen bisher einfahren, der dritte Erfolg wäre ein dringend benötigter Lichtblick. Noch düsterer sieht es für Schlusslicht Ahlen aus, das erst eine einzige Partie gewinnen konnte.

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