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Auf mehreren Saarbrücker Sportplätzen stehen hohe Investitionen an

So saftig grün kann nur ein Rasen aus Kunststoff werden – und bleiben – ohne dass jemand mähen muss. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa</p>

So saftig grün kann nur ein Rasen aus Kunststoff werden – und bleiben – ohne dass jemand mähen muss. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa

Frisches Grün benötigen Freizeitfußballer in mehreren Stadtteilen, um ihr Hobby weiter zeitgemäß und sicher ausüben zu können. Folglich hatten die kommunalpolitischen Gremien vom Sportausschuss des Stadtrates bis hinunter zu den Bezirksräten zu entscheiden, wie das dafür eingeplante öffentliche Geld eingesetzt werden soll.

Nach mehreren Sitzungen steht fest: Auf dem Brennenden Berg in Dudweiler gibt es einen neuen Naturrasen, in Bischmisheim einen neuen Kunstrasen und in Gersweiler frisches Granulat zwischen die vorhandenen Kunstrasenborsten.

Die teuerste Maßnahme gibt es bei den Rehböcken in Bischmisheim. Schon oft musste dort der viel bespielte Belag geflickt werden. Die Verwaltung berichtet in ihrer Vorlage, dass der Fußballverein den Spielbetrieb nur gewährleisten konnte, indem er Schäden auf eigene Kosten beseitigen ließ.

Einen Zuschuss habe es dafür nicht gegeben, weil das Land nur Investitionen fördere. Und um eine solche handele es sich nur, wenn der ganze Platz gemacht werde – so wie jetzt.

Der 2004 gebaute Bischmisheimer Kunstrasen hat jetzt die vorgegebene Mindesthaltbarkeit von zehn Jahren überstanden. Erst nach Ablauf dieser Frist darf die Sportförderung frisches Geld fließen lassen. Die Sanierung soll etwa 275 000 Euro kosten.

Der Höchstbetrag für die kommunale Förderung eines solchen Vorhabens ist auf 85 000 Euro festgeschrieben. Neben der Förderung durch die Sportplanungskommission in Höhe von maximal 65 000 Euro hat das Ministerium für Inneres und Sport eine Sonderförderung für die Vereine im Rahmen einer sogenannten Bedarfszuweisung aufgelegt.

 

Stadt soll für Verein bürgen

Der Verein will sich für den von ihm per Kredit finanzierten Restbetrag, 50 000 Euro , um eine Bürgschaft der Stadt Saarbrücken bemühen.

 

Der Kunstrasen des SV Gersweiler-Ottenhausen machte schon zu Jahresbeginn Schlagzeilen. Das dort verwendete Granulat neigt dazu, sich extrem zu verklumpen. Es musste ausgetauscht werden, damit der Kunstrasen bespielbar blieb. Das ist im Frühjahr geschehen und hat 30 000 Euro gekostet, die Obergrenze der Förderung von der Sportplanungskommission lag hier bei 15 000 Euro .

Die Sanierung des Mittelplatzes des ASC Dudweiler, eines Naturrasenplatzes, kostete 5643 Euro . Entsprechende Belege liegen der Verwaltung bereits vor. Der Zuschuss beläuft sich demnach auf voraussichtlich 2257 Euro . Auch in den kommenden Jahren stehen Sanierungsarbeiten auf Saarbrücker Fußballplätzen an.

Zum Beispiel in Altenkessel. Dort gibt es noch einen der wenigen roten Braschenplätze. Der ansässige SC wünscht sich Naturrasen und arbeitet daran, seine Vorgaben zu erfüllen.

In Ensheim ist der Kunstrasen in die Jahre gekommen und müsste ebenfalls erneuert werden.

Auch der FC Saarbrücken habe wegen der Förderung zur Sanierung eines seiner Kunstrasenplätze angefragt, schreibt die Verwaltung. Prüffähige Unterlagen gebe es aber in diesen Fällen noch nicht. Sie könnten aber 2018 wieder ein Thema werden.

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