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Aufregung nach Fieber-Alarm in Saarbrücken

Einsatzkräfte am Dienstag (13.05.2014) bei einer Besprechung am Saarbrücker Bahnhof. Zuvor wurde bei einem Flüchtling aus Eritrea hohes Fieber festgestellt. Zum Schutz vor möglichen ansteckenden Krankheiten trägt einer der Einsatzkräfte entsprechende Kleidung.

Einsatzkräfte am Dienstag (13.05.2014) bei einer Besprechung am Saarbrücker Bahnhof. Zuvor wurde bei einem Flüchtling aus Eritrea hohes Fieber festgestellt. Zum Schutz vor möglichen ansteckenden Krankheiten trägt einer der Einsatzkräfte entsprechende Kleidung.

Bei einer Routinekontrolle der Bundespolizei sind gestern Morgen auf dem Saarbrücker Hauptbahnhof 30 Flüchtlinge aufgegriffen worden, die mit dem Zug aus Paris illegal eingereist waren. 29 von ihnen stammen nach eigenen Angaben aus Eritrea und einer aus Syrien. Da einer der Flüchtlinge unter hohem Fieber litt (41,7 Grad), wurden er und seine schwangere Frau zur Untersuchung ins Saarbrücker Winterberg-Klinikum gebracht. Ursache für das hohe Fieber ist nach Angaben des leitenden Notarztes Stefan Maute „ein Infekt, von dem aber keine Ansteckungsgefahr ausgeht“, wie er der SZ sagte. Das Winterberg- Klinikum wollte gestern aus Gründen der ärztlichen Schweigepflicht keine Angaben zu dem Patienten machen.

Die Gruppe der übrigen Flüchtlinge wurde auf dem Gelände der Bundespolizei neben dem Hauptbahnhof vorsorglich von einem Notärzte-Team medizinisch untersucht. Bei ihnen fanden sich aber keine Hinweise auf eine Erkrankung, wie der leitende Notarzt nach Abschluss der Untersuchungen mitteilte. Die Ärzte trugen Overall und Mundschutz, weil zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der erkrankte Flüchtling eine ansteckende Krankheit eingeschleppt hatte. Gegen die Flüchtlinge wird nun nach Bundespolizeiangaben ein Ermittlungsverfahren wegen illegaler Einreise eingeleitet. Vor knapp drei Wochen waren bereits 20 Flüchtlinge aus Eritrea und Somalia am Saarbrücker Hauptbahnhof aufgegriffen worden. Ende März hatte die Bundespolizei dort zudem sechs syrische Familien mit 17 Kindern aufgegriffen, die aus dem Bürgerkriegsland geflohen waren.
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