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Aufstieg: FC Rastpfuhl gewinnt Aufstiegs-Endspiel gegen SV Walpershofen

Ritterstraße. Der FC Rastpfuhl hat sein Aufstiegs-Endspiel gegen den SV Walpershofen mit 2:0 gewonnen und spielt in der nächsten Saison in der Landesliga Südwest. „Das ist eine Tatsache, an die man sich erst noch gewöhnen muss. Es ist der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte“, sagte Trainer Vincenzo Gagliardi und strahlte. Sein Kapitän Steve Westenburger ergänzte ebenso strahlend: „Die Bezirksliga war schon das höchste, was der Verein je erreicht hatte.“

Gut 500 Zuschauer wollten sich das Endspiel auf der Ritterstraße zwischen dem Tabellenzweiten und dem Dritten der Bezirksliga Saarbrücken ansehen, und fast alle waren sich einig: Rastpfuhl ist der klare Favorit. Dieser Rolle wurde der FC auch gerecht, obwohl er auf seinen Top-Torjäger Martin Kupny verzichten musste, der ausgerechnet bei diesem wichtigen Spiel berufsbedingt fehlte.

Klasse Rückkehr von Ruck

In der ersten Halbzeit dominierte Rastpfuhl, hatte seine erste Torchance schon nach fünf Minuten, als der Walpershofer Manuel Koch einen Kopfball von Westenburger von der Linie kratzen musste. Walpershofen selbst hatte keine klare Aktion nach vorne – erst in den beiden letzten Minuten der ersten Halbzeit. „Da hatten wir Glück, dass wir nicht mit einem Rückstand in die Pause gehen mussten“, sagte das stark aufspielende 18-jährige Eigengewächs des FC Rastpfuhl, Manuel Vallone, hinterher. Er spielte damit auf die Chancen von Sascha Fleury (43. Minute) und Björn Queetz (44.) an. Fleury köpfte nach einer Ecke von Lukas Rech sieben Meter vor dem Rastpfuhler Tor sträflich freistehend drüber. Und Queetz scheiterte ebenso freistehend an Torwart Plamen Petrov.

In der zweiten Halbzeit war Rastpfuhl nicht mehr so dominant und wackelte ein wenig. Walpershofen hätte nach 57 Minuten in Führung gehen können, als Manuel Koch nach Kopfballvorlage von Queetz nur noch Torwart Petrov vor sich hatte und vorbei schoss. In der 60. Minute allerdings ging ein Ruck durch die Rastpfuhler Mannschaft, als Daniel Ruck seine Rückkehr feiern durfte. Fünf Minuten nach seiner Einwechslung ließ Ruck den Rastpfuhl jubeln: Über links spielte er sich durch, schoss parallel zur Torauslinie flach vors Tor, traf die Hacke des Walpershofers Alex Wolff, und von dort prallte der Ball zum 1:0 ins Netz. Walpershofen versuchte es jetzt mit der Brechstange, brachte drei zusätzliche Stürmer und wurde in der 90. Minute eiskalt ausgekontert: Der ebenfalls gerade erst eingewechselte Marco Trappen bediente Daniel Ruck. Und der traf aus acht Metern zum 2:0. Schlusspfiff, Jubel, Spielertrauben.

Der Zopf muss weg

„Das ist der Lohn für drei Jahre harte Arbeit. Da steckt nicht nur Geld dahinter, wie immer behauptet wird, sondern auch viel Zeit und Liebe. Da haben viele Leute daran Anteil. Wie unsere Ehrenmitglieder Hans Seiwert, Wolfgang Kirch und Dieter Küntzer“, sagte Gagliardi, der wenig später von seinen Spieler „rasiert“ wurde und seinen langen Zopf verlor. Und Steve Westenburger strahlte: „Wenn man mit 82 Punkten nur Vizemeister wird, dann ist so ein Aufstieg verdient. Jetzt freuen wir uns auf die Landesliga. Vor allem auf die Derbys gegen die Sportfreunde Saarbrücken.“ Mann des Tages war Daniel Ruck: „Das ist so geil, wenn man nach sieben monatiger Verletzungspause reinkommt und die entscheidenden Tore macht. Es gibt nicht Schöneres“, strahlte er.

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