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Aufstiegskampf: FCK hofft weiter auf Sprung in Liga eins

„Rechenspiele helfen uns nicht weiter“, sagte Tobias Sippel, Torwart des Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern vor einer Woche. Und doch ist der Rechenschieber vielleicht das Einzige, was den Roten Teufeln vor der Partie am Sonntag (15.30 Uhr, Fritz-Walter-Stadion) gegen Dynamo Dresden im Aufstiegskampf noch Hoffnung verleiht. Denn zwei Spieltage vor Saisonende spricht kaum noch etwas für den FCK.

Der zweite Tabellenplatz, der direkt ins Fußball-Oberhaus führt, wird momentan vom SC Paderborn belegt und scheint unerreichbar. Die Westfalen liegen fünf Punkte vor dem FCK und dürften folglich in ihren verbleibenden Spielen gegen den Tabellenzwölften Erzgebirge Aue und den Elften VfR Aalen nur noch einen Punkt holen. Der Drei-Punkte-Rückstand auf die Spvgg. Greuther Fürth und damit auf Relegationsrang drei sieht aus FCK-Sicht zumindest ein wenig freundlicher aus. Theoretisch reicht Kaiserslautern eine einzige Niederlage der Oberfranken (Restprogramm: Energie Cottbus und SV Sandhausen), um nach Punkten gleichzuziehen. Allerdings hat Fürth im Vergleich zu Kaiserslautern das um vier Treffer bessere Torverhältnis. Das heißt: Um die kleine Aufstiegschance zu vergrößern, muss der FCK seine verbleibenden beiden Spiele gegen Dresden und Fortuna Düsseldorf nicht nur gewinnen – er muss hoch gewinnen.

Trotzdem will FCK-Trainer Kosta Runjaic gegen abstiegsbedrohte Dresdner nicht von Beginn an volles Risiko gehen: „Es bringt ja nichts, wenn wir fünf Tore schießen und dafür fünf bekommen“, sagt Runjaic, der das bittere Unentschieden (1:1) bei Union Berlin am letzten Spieltag aufgearbeitet sieht: „Das Remis hat sich natürlich wie eine Niederlage angefühlt, aber unseren Frust haben wir in Köpenick gelassen. Unsere Fans haben es verdient, dass wir im letzten Heimspiel eine starke Vorstellung abliefern und die kleine Aufstiegschance wahren“. Die Partie gegen Dresden, die von der Polizei als „Hochrisiko-Spiel“ eingestuft wird, muss der FCK allerdings ohne Linksverteidiger Chris Löwe (Sprungelenksverletzung) bestreiten. mire
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