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Aus! Xu Huaiwen spielt nur noch bis Herbst

Saarbrücken.  Schon in den vergangenen Monaten war sie kürzergetreten, ließ etwa die deutsche Meisterschaft aus. Jetzt wurden ihr die körperlichen Belastungen der vergangenen Jahre als Leistungssportlerin zu viel. Mal zwickte der Oberschenkel, mal der Fuß, und die Pausen wurden immer länger. Der Rücktritt vom Leistungssport ist für Xu, die heute bei den German Open in Mülheim auf die Italienerin Linda Zechiri trifft, die logische Konsequenz. „Ich werde schauen, wie es mir bis zum August geht. Bin ich körperlich fit, fahre ich vielleicht noch mit zur WM nach Indien, die vom 10. bis 16. August in Hyderabad stattfindet. Danach höre ich aber definitiv mit dem Badminton auf“, wird Xu in einer Pressemitteilung des BCB zitiert.

Wie ihre Zukunft aussieht, ist noch unklar. Xu könne sich nur noch schwer motivieren. Einen Job als Trainerin in Deutschland schließe sie aus. Bischmisheims Team-Manager Thomas Tesche: „Wir hatten gehofft, sie langfristig ans Saarland binden zu können. Es war eine großartige Zusammenarbeit, und wir hoffen, mit der Titelverteidigung in der Bundesliga einen goldenen Schlusspunkt unter die Erfolgsgeschichte BCB/Huaiwen Xu setzen zu können.“

Mit ihrem Ausstieg geht im deutschen Badmintonsport eine Ära zu Ende. 2003 erhielt sie die deutsche Staatsangehörigkeit. Ein Meilenstein für den Deutschen Badminton-Verband, denn Xu holte für den Verband internationale Erfolge wie niemand zuvor. So wurde sie zweimal Europameisterin im Dameneinzel und gewann zweimal WM-Bronze. Badminton-Geschichte schrieb sie am 22. Juni 2006, als sie als erste Deutsche die Weltrangliste anführte 
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